In einem beeindruckenden Interview mit dem Magazin „Hallo München“ sprach der Musiker Michael Patrick Kelly auch darüber, dass ihn der Glaube an Gott und die Liebe überall hin begleiten. Dabei sprach er auch über seine Zeit bei der Kelly-Family, sein sechsjähriges Klosterleben und die Show „Sing mein Song“ als Stationen, die sein Leben geprägt haben.

Durch die Teilnahme bei „Sing mein Song“ wollte er der breiten Öffentlichkeit klarmachen, „dass ich nicht mehr der Teeny-Schwarm Paddy bin, sondern der gereifte Solokünstler Michael Patrick Kelly“. Klarheit darüber, wer er ist und was er vom Leben will, erlangte der heute 41-jährige in seiner Zeit im Kloster.

Dazu sagte er bereits in früheren Interviews Sätze wie:

„Als ich ins Kloster ging, hatte ich die Oberflächlichkeit des Show-Business satt. Ich hatte materiell gesehen alles, was Leute heute als Symbol für Glück sehen – ich war ein Star.“

oder:

„Die Vergänglichkeit des Lebens hat mich zu Gott geführt. Jeder kommt an den Punkt, wo er sich fragt: Wo komme ich her? Was mache ich hier? Wo geht es hin? Darauf hat mir der Glauben an Jesus eine Antwort gegeben.“

Gegenüber „Hallo-München“ bestätigte er dies und betonte auf die Frage, was er „aus dem Kapitel ‚Klosterleben‘ gelernt“ habe, dass die Zeit im Kloster, wo er 6 Jahre als Mönch lebte, „eine Art ‚Reset'“ für ihn gewesen sei, wie bei einem Computer mit  zu vielen „Viren und Bugs“, den man „neu aufsetzt“, so Kelly. Die Zeit im Kloster sei für ihn „eine der bisher wichtigsten Lebensphasen“ gewesen, in der er sein „Leben neu geordnet“ habe. Dazu betonte er im „Hallo-München“-Interview:

„Der Glaube an Gott ist durch diese sechs Jahre im Kloster für mich viel realer geworden und seitdem der tiefste Kern meiner Person.“

Diese Zeit und die damit gewonnene Erkenntnis leitet ihn auch heute. So mache er heute „Holidays und Holy-days“, indem er in der Urlaubszeit auch „bewusst Tage im Kloster und in der Natur“ verbringe. Dazu betonte er:

„Der Glaube gibt mir da Kraft und Klarheit.“

Ein weiteres Fundament seines Lebens ist seine „glückliche Ehe, die mich sehr ausgleicht“, so Michael Patrick Kelly weiter. Der Glaube und seine Ehe bezeichnet er als „meine zwei Säulen“ und betonte in diesem Zusammenhang weiter:

„Ich weiß, wie trügerisch Erfolg sein kann. Mein tiefstes Glück ist nicht eine goldene Schallplatte.“

Den „Medienzirkus“ mache er „nur bedingt“ mit, um mit seiner Musik mehr Menschen erreichen zu können.

 

Das komplette Interview gibt’s unter

hallo-muenchen.de

 

Hier der Song „Shake away“ von Michael Patrick Kelly, der sehr schön seinen „Reset“ in seiner Klosterzeit beschreibt: