Mikaelle Assani: „Ich sehe Hoffnung in dem, was mir der Glaube an Gott gibt“
Die Weitspringerin Mikaelle Assani, die bei den Europameisterschaften 2024 in Rom und bei der Hallenweltmeisterschaften 2024 in Glasgow jeweils den vierten Platz erreichte, schöpft aus ihrem Glauben auch Kraft für den Sport (wir berichteten). Nach langer Verletzung feiert die 23-Jährige bald ihr Comeback. Im Interview mit SWR Sport berichtet die Weitspringerin, dass sie im Umgang mit ihrer Verletzung Hoffnung aus ihrem Glauben an Gott bezog.
Im März 2025 rissen ihr bei der Leichtathletik-Hallen-WM zwei Sehnen im hinteren Oberschenkel. Die Verletzung war so schwer, dass sie sich einer Operation unterzeihen und ein Jahr Reha bewältigen musste. Zu den damit verbundenen Erfahrungen teilt die 23-Jährige aktuell im Interview mit SWR Sport mit:
„Es war eine schwierige Zeit, aber auch eine lehrreiche Zeit. Ich musste lernen, Geduld zu haben und mit Tiefen umzugehen.“
Neben der Unterstützung von ihrem Team und ihrer Familie fand Mikaelle Assani Motivation durch ihren Glauben an Gott, der ihr half, nicht in der Suche nach dem Warum stecken zu bleiben, schildert die Tochter einer kamerunischen Mutter und eines nigerianischen Vaters und fügt hinzu:
„Ich habe gesagt: Ok, ich sehe Hoffnung in dem, was mir der Glaube an Gott gibt.“
Die Hoffnung, dass es wieder gut werden wird, sei das gewesen, „was mich wieder rausgezogen hat“, berichtet die Weitspringer weiter.
In der Profilbeschreibung auf ihrem Instagram-Account erklärt Mikaelle Assani ihr Erfolgsrezept mit folgenden Worten: „Glaube, Geduld und Wachstum durch Rückschläge“.
In ihrer Video-Kolumne „faith forward – Mein Weg zurück“ ließ sie ihre Follower an ihrem Weg von der OP über die Reha zurück auf die Weitsprunganlage teilhaben.
Am 21. Mai 2025 zeigte sie in einem Reel Bilder von dem Moment, bei dem sie sich ihre Verletzung zuzog. Im Text zu diesem Post brachte sie ihr Gottvertrauen mit Verweis auf die Bibelstelle Sprüche 3,5-6 zum Ausdruck: „Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; erkenne Ihn auf allen deinen Wegen, so wird Er deine Pfade ebnen.“
Am 17. Februar berichtete sie von der Anstrengung und ihrer Disziplin, die mit der einjährigen Reha verbunden war.
Am 23. April nahm Mikaelle Assani in ihrem Post Bezug auf die Bibelstelle Jesaja 41,10, in der es heißt: „Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; / hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich habe dich stark gemacht, / ja ich habe dir geholfen und dich gehalten mit meiner siegreichen Rechten.“


