Foto: David Sifry, Morgan Freeman, 2006, cropped, CC BY 2.0

Für seine Dokumentarfilmreihe „The Story of God“ begibt sich Hollywood-Star Morgan Freeman seit drei Jahren auf die Spur der Religion und ‚erforscht‘ den Glauben weltweit. Durch seine Reisen erkannt er für sich, dass der Glaube an Gott der „Kitt der Gesellschaft“ sei. Unabhängig von der Konfession gehe es darum, „die Menschen zusammenzuhalten, als Gemeinschaft zu funktionieren“, sagte der Oscar-Preisträger aktuell der Nachrichtenagentur AFP.

Zu seinem persönlichen Glauben und seiner Vorstellung von Gott äußerte Morgan Freeman Ende 2018 im Interview mit srf.ch:

„Ich mag Lichtstrahlen, die durch die Wolken dringen. Ich mag die Milchstraße in einer klaren Sternennacht. Ich mag die weite Sicht, wenn der Vollmond scheint. Das ist für mich Gott: Der Kern der Existenz. Die Begegnung mit dem großen Unbekannten.“

Der Schauspieler hat für „The Story of God“ mehr als 120.000 Kilometer zurückgelegt und 30 Städte bereist, um den Geheimnissen der Spiritualität auf den Grund zu gehen. Er verbrachte Zeit mit „lebenden Gottheiten“ in Nepal, sah sich die Dornenkrone von Jesus in der Pariser Kathedrale Notre Dame an, traf ein „Medium“ in Vietnam und besuchte die Geburtskirche in Bethlehem.

Quellen: diepresse.com und srf.ch