Niko Kovac wird zur nächsten Saison der neue Trainer des FC Bayern München. Die Bild nahm diese Gelegenheit zum Anlass für einen Artikel mit dem Titel „Trainer Niko – Mensch Niko: So tickt Bayerns neuer Coach“. Darin wird auch berichtet, dass dem 46-jährigen die Familie und die Kirche sehr wichtig sind, wobei sein Glauben oberste Priorität hat.

Die Bild schreibt, dass die Familie ihm heilig ist (Kovac: „Familie geht über alles“) und nur Gott darüber stehe. Die hohe Wertschätzung der Familie erfahren auch seine Spieler. So gab Kovac Holland-Profi Jetro Willems für die Beerdigung einer Tante drei Tage frei, genauso wie Abwehr-Chef David Abraham, der sich um sein Baby kümmerte.

An erster Stelle im Leben von Niko Kovac stehe allerdings der Glaube an Gott. Mit Aberglaube wolle er nichts zu tun haben. Dabei wird Kovac mit seinem Bekenntnis zu seinem katholischen Glauben zitiert:

„Ich bin katholisch!“

Dies hat auch Einfluss auf sein Wirken als Trainer. In der letzten Saison wollte Kovac keine Pressekonferenz an Karfreitag.

„Da geht man in die Kirche.“

Diesmal musste er an Ostersonntag mit Eintracht spielen. Also ging Kovac am Ostermontag in die Kirche.

Quelle: bild.de

 

Bereits in früheren Interviews mit der Bild und der Frankfurter Rundschau bekannte er sich zu seinem Glauben an Gott:

„Der Glaube gibt mir Stärke.“

Wenn man als Mensch Zweifel hat und überlegt, schaffe ich das oder schaffe ich das nicht, dann verlasse ich mich auf den lieben Gott.“

Auch verriet er, dass er eine Wallfahrt nach Medjugorje machte und von der Wirkung von Wallfahrtsorten angetan ist:

„Für mich ist das, was in Lourdes oder Fatima passiert, ein Wunder.“

Zu seiner Glaubenspraxis sagte er:

„Ich bete täglich, aber nicht extra vor dem Spiel.“

„Ich bin da vielleicht noch altmodisch, aber ich glaube, dass es für die Gesellschaft noch wichtig ist, dass man Nächstenliebe lebt.“

Auch auf seine Arbeit als Trainer fließt diese Haltung mit ein. Dazu sagte er u. a.:

„Werte und Normen sind mir persönlich sehr wichtig.“

Und:

„Ich möchte in erster Linie Mensch sein. Was uns alle vereint, ist das Menschsein. Und da ist doch völlig unerheblich, wo einer herkommt, welche Religion oder welche Hautfarbe er hat. Wir sind alle vom lieben Gott erschaffen, das ist der springende Punkt.“

Quellen: bild.de und fr.de

 

Bei der WM 2014 in Brasilien war Niko Kovac als Nationaltrainer von Kroatien am Start. Dort sprach er auch in einem Fernseh-Interview über seinen Glauben an Gott. Hier ist der 60-Sekunden-Clip: