Foto: Georges Biard, Nicole Kidman Cannes 2017 2, cropped, CC BY-SA 3.0

Die Schauspielerin Nicole Kidman sagte aktuell in einem Interview mit dem Magazin „Vanity Fair“, dass sie gläubig sei und mit ihrer Familie zur Kirche gehe. Nach ihrer Scheidung mit Tom Cruise und dem Austritt bei Scientology im Jahr 2005 hat sie im Laufe der letzten Jahre wieder zu ihrem katholischen Glauben, in dem sie erzogen wurde, zurückgefunden. Dazu hatte die Schauspielerin Theologie in Kalifornien studiert, um ihre katholischen Wurzeln besser zu verstehen.

Zuvor hatte sie auch durch die Hilfe von Pater Paul Coleman, einem australischen Priester und Freund der Kidman-Familie, wieder aus der Scientology-Sekte herausgefunden. Ihre Ehe mit Cruise wurde später annulliert. Inzwischen hat sie zwei Kinder mit dem Country-Sänger Keith Urban: Sunday Rose und Faith Margaret.

Viele ihrer Freunde würden sich heute wegen ihrer Entscheidung für den christlichen Glauben über sie lustig machen, sagte die 51-jährige gegenüber Vanity Fair weiter.

Die Erziehung ihrer Kinder im Glauben und der damit verbundene Messbesuch sei für sie und ihrem Mann Keith Urban ein wichtiger Teil des Familienlebens. Dazu betonte sie:

„Das ist es, wie wir unsere Kinder aufziehen. Keith hat seinen eigenen Glauben, aber er kommt mit. Ich hatte eine sehr katholische Großmutter und ich wurde mit Gebeten erzogen, das hatte einen großen Einfluss.“

Weiter sagte sie:

„Der Katholizismus führt mich. Ich habe wirklich einen starken Glauben. Ich versuche regelmäßig zur Kirche und auch zur Beichte zu gehen. Ich bin in dem Sinn spirituell, dass ich absolut an Gott glaube.“

In ihrer Jugend habe ihr zudem „die Idee gefallen, eine Nonne zu werden“.

Dass sie sehr spirituell sei und früher mit dem Gedanken spielte, Nonne zu werden, sagte Nicole Kidman bereits im November 2018 in Interviews zu ihrem da aktuellen Film „Der Verlorene Sohn“, in dem sie eine streng religiöse Mutter spielte (wir berichteten).

Als schweren Einschnitt in ihrem Leben bezeichnete sie im Interview im November 2018 mit Dierk Sindermann den plötzlichen Tod ihres Vaters, der ihr „ganzes Leben aus der Fassung gebracht“ habe. Dieses Ereignis und der Umgang damit war für Nicole Kidman ein Wendepunkt, an dem sie sich „gezwungen“ habe, ihr „Leben neu zu ordnen“.

Zu ihrer Entscheidung mit ihren Glauben öffentlich zu bekennen, betonte sie in diesem Interview, dass sie in den letzten sechs Jahren „das Selbstbewusstsein entwickelt“ habe, ihren Glauben „lauthals kund zu tun“.

Auf die Anmerkung von Dierk Sindermann, dass sie katholisch erzogen wurde, verbunden mit der Frage, ob Religion in ihrem Haushalt eine Rolle spiele, antwortete Nicole Kidman:

„Ja, Glauben ist in unserer Familie sehr wichtig. Wir gehen regelmäßig zusammen in die katholische Kirche.“

Wichtig sei es ihr heutzutage auch, Gott täglich für Gesundheit zu danken.

Quellen: kath.net, gala.de, berliner-kurier.de