Papst Franziskus hat Christen davor gewarnt, schlecht über ihre Glaubensgeschwister zu sprechen. Laut Vatican News sagte er am vergangenen Samstag bei einer Audienz für Theatiner-Schwestern im Vatikan:

„Es ist hässlich, in einer Familie schlecht von anderen zu sprechen. Es ist hässlich…“

Bei Streitigkeiten hat Papst Franziskus eine originelle Lösung parat und sagt:

„Aber es gibt ein Gegenmittel, eine sehr gute Medizin dafür: Sich auf die Zunge beißen!“

Diese schwelle dann vielleicht an, aber sie rede nicht schlecht über andere. „Probiert es aus!“, so der Papst. Wichtig sei das „Zeugnis des geschwisterlichen Zusammenlebens“.

Weiter betonte Papst Franziskus,

dass die Welt von heute zudem „Zeugen der Transzendenz“ brauche.

Es seien Menschen vonnöten, die wirklich den Worten Jesu entsprächen und „Salz der Erde“ und „Sauerteig“ seien. Neben den Menschen, die materiell arm seien, gebe es auch viele, die den Sinn des Lebens verloren hätten, „deren Herzen hungern und dürsten nach lebendigem Brot und lebendigem Wasser“. Viele von ihnen versuchten ihren Hunger und Durst mit Illusionen zu löschen.

„Sie folgen Lichtern, die kein Leben geben, Lichtern, die nicht leuchten.“

Diese Menschen warteten – selbst wenn sie es gar nicht wüssten – auf die Begegnung mit Jesus, so Papst Franziskus.

Quelle: katholisch.de