Beim Gründonnerstagsgottesdienst in einem römischen Gefängnis feierte Papst Franziskus zusammen mit Häftlingen das Gedenken an das Letzte Abendmahl Jesu.

Wie Jesus seinen Jünger als Geste der Demut die Füße gewaschen hat, wusch auch Papst Franziskus während des Gottesdienstes zwölf Häftlingen die Füße. Dabei erklärte der Papst, Jesus habe die gängigen Rangordnungen umgekehrt:

„Wer Chef sein will, soll anderen dienen.“

Eine solche Haltung sei durchaus mit Risiken verbunden. Aber hätten Könige und Herrscher dies mehr beherzt, „wie viele Kriege hätten nicht stattgefunden“, so der Papst. Jesus habe sich nicht wie Pilatus die Hände in Unschuld gewaschen, sondern sich niedergekniet und anderen die Füße gewaschen.

Weiter sagte er:

„Ich bin ein Sünder wie ihr. Aber heute vertrete ich unter euch Jesus und knie mich nieder, um wie er euch die Füße zu waschen.“

Damit wolle er ihnen sagen:

„Christus verlässt euch nie, er wird nicht müde, euch zu vergeben.“

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