Papst Franziskus spendete heute vor 50.ooo Gläubigen auf dem römischen Petersplatz den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“. Vor dem Segen sprach er die Themen an, die ihn bewegen: Der Konflikt in Israel und die „Kriegsstürme“ in der Welt. Auch zu Flüchtlingen äußerte er sich.

Franziskus beklagte die „Kriegsstürme“ in der Welt und mahnte explizit zu Frieden in Syrien, Irak, Jemen, Afrika, Korea, Venezuela und der Ukraine.

Es gelte, Jesus in allen Kindern auf der Welt zu sehen, „wo der Frieden und die Sicherheit von der Gefahr durch Spannungen und neue Konflikte bedroht werden“ sowie besonders in all denen, „für die wie für Jesus kein Platz in der Herberge ist“,

sagte der Papst.

„Während heute Kriegsstürme über die Welt hinwegfegen und ein inzwischen überholtes Entwicklungskonzept weiterhin zum Niedergang des Menschen, des Sozialgefüges und der Umwelt führt, ruft uns Weihnachten zum Zeichen des Kindes zurück“,

so Franziskus wörtlich. Er rief dazu auf, gerade Migrantenkinder willkommen zu heißen:

„Unser Herz möge nicht verschlossen sein, wie es die Häuser von Betlehem waren.“

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