Im Januar hatte Pop-Rock-Star Pink Grund zur Freude. Sie feierte mit ihrem Ehemann ihren 15. Hochzeitstag. Letztes Jahr musste sie aufgrund einer schweren Corona-Erkrankung durch ein tiefes Tal. Wie so viele Menschen erlebte sie, dass Freud und Leid im Leben den Menschen die Verbindung zu Gott suchen lässt.

Dem amerikanischen Sender Extra berichtete die 41-Jährige aktuell, dass sie während ihrer Erkrankung im vergangenen Jahr ihr Testament neu aufgesetzt habe. Im März 2020 wurde der zweifachen Mutter die Endlichkeit des Lebens spürbar bewusst. Sie und ihr heute vierjähriger Sohn Jameson Moon erkrankten schwer an Corona. Gegenüber Extra sagte Pink:

„Es war sehr, sehr beängstigend und sehr schlimm.“

Die Sängerin hatte Angst, nicht mehr für ihre Tochter Willow da sein zu können. Dazu sagte sie:

„An einem Punkt, an dem ich dachte, es sei für uns vorbei, rief ich meine beste Freundin an und sagte: ‚Du musst Willow sagen, wie sehr ich sie geliebt habe‘.“

Ihre Gedanken kreisten um existenzielle Fragen wie:

„Was hinterlasse ich meinem Kind? Was lehre ich sie? Werden sie es in dieser verrückten Welt schaffen, in der wir leben? Und was muss ich ihnen sagen, wenn es das letzte Mal sein sollte, dass ich ihnen etwas sagen kann?“

Auch die Beziehung zu Gott wurde in diesem Kontext relevant. Bereits vor rund einem Jahr sprach Pink über die schlimmen Erfahrungen im Zuge ihrer Erkrankung und berichtete dabei über ihre Hinwendung zu Gott (wir berichteten). Seinerzeit sagte sie:

„Es gab viele Nächte, in denen ich geweint habe.“

Weiter bekannte Pink:

„Und ich habe noch nie in meinem Leben mehr gebetet.“

Schon vor acht Jahren erklärte der Welt-Star im Interview mit dem britischen ‚Star‘-Magazin, dass der Glaube ein wichtiger Aspekt in ihrem Leben ist, auch wenn sie sich mit der organisierten Religion schwer tue. Damals sagte Pink u.a.:

„Ich bin ein sehr spiritueller Mensch. Das ist die Babydecke meines Lebens.“

Quellen: youtube.com, spiegel.de, bild.depeople.com, news.ch