Der prominente österreichische Arzt und Theologe Prof. Johannes Huber hat ein Buch über die Erforschung der Ewigkeit geschrieben, in dem er darlegt, dass Wissenschaft und Glaube kein Widerspruch sind. Im Interview mit den OÖNachrichten äußerte er sich zum Überlegenheitsgefühl wissenschaftsgläubiger Menschen. Dazu sagte er:

„Die Naturwissenschaft kann die Existenz von Gott nicht beweisen. Und ich will in meinem Buch darlegen, dass es trotzdem keinesfalls unvernünftig ist, an eine höhere Macht zu glauben und daran, dass der Mensch mehr ist als eine sprechende Organbank.“

Im Buch beschreibt er, dass es „intellektuell redlich“ ist, wenn Menschen sich entscheiden, an eine Wahrheit zu glauben, die die Grenzen der Erfahrung überschreitet. Dazu sagte er im Interview mit Blick auf den Glaubensansatz von Stephen Hawking:,

„Wenn es intellektuell redlich ist, an die Existenz unzähliger Paralleluniversen zu glauben, dann ist es auch intellektuell redlich, wenn Menschen an Gott glauben und daran, dass der Tod nicht die totale Vernichtung ist.“

Seinen persönlichen Glauben beschrieb Professor Huber im OÖNachrichten-Interview wie folgt:

„Der Glaube macht es mir möglich, dass ich in meinem Lebensbild wie in einer Hängematte ruhe.“

Weiter betonte er, dass er „felsenfest“ davon überzeugt sei, „dass es mehr gibt, als die Naturwissenschaften uns glauben machen“.

Quelle: nachrichten.at