Quelle: Facebook (Alexander Dimitrenko)

Der deutsche Profiboxer mit ukrainischer Herkunft und ehemalige Europameister im Schwergewicht Alexander Dimitrenko galt einmal als größtes deutsches Schwergewichts-Talent und möglicher Nachfolger der Klitschkos. 29-Mal verließ „Dimi“ den Ring als Sieger, schlug unter anderem Julius Francis, Ross Puritty, Luan Krasniqi und fügte der „deutschen Eiche“ Timo Hoffmann die erste und einzige KO-Niederlage zu.

Am 04. Juli 2009 musste sich Dimitrenko in einem WM-Ausscheidungskampf vom US-Amerikaner Eddie Chambers entzaubern lassen, wurde zweimal angezählt und verlor klar nach Punkten. Mit dieser Niederlage ging es mit der Karriere vom gebürtigen Ukrainer bergab. Nach einer schweren KO-Niederlage gegen Kubrat Pulev im Mai 2012 verschwand Dimitrenko weitgehend von der Bildfläche.

In den Fokus rückte „Dimi“ erst wieder, als er – für die meisten wohl völlig überraschend – im März 2017 Schwedens Top-Schwergewicht Adrian Granat schon in der ersten Runde auf die Bretter schickte.

Am vergangenen Samstag ergab sich für den mittlerweile 36-jährigen die große Chance einen Kampf um die Weltmeisterschaft zu ergattern. In Atlantic City trat Dimitrenko gegen den 33-jährigen Bryant Jennings an. Alexander Dimitrenko zeigte eine gute Leistung, verlor aber den Kampf in der 9. Runde nach einem umstrittenen Kampfabbruch durch den Ringrichter.

In dieser Situation, wo der große Traum von einem nochmaligen WM-Kampf in seiner Karriere wohl geplatzt ist, meldete sich Dimitrenko via Facebook als fairer Verlierer zu Wort:

„Leider bin ich ohne den so sehr gewünschten Sieg nach Hause gekommen.“

Neben der Enttäuschung über die Niederlage zeigte der 2,01 Meter große Boxer aber eine große Dankbarkeit für dieses Chance, die er erhalten hat, und gegenüber Menschen, die ihn dabei unterstützen.

Weiter bedankte er sich auch bei seinem Gegner Bryant Jennings „für den Kampf und 9 spannende Runden“.

Alexander Dimitrenko ist gläubiger und praktizierender Christ, der täglich in der Bibel liest und täglich betet, was ihm Kraft gibt (wir berichteten). Auch im Erleben dieser bitteren Niederlage galt sein größter Dank Gott. Dazu postete er auf seiner Facebook-Seite:

„Zu letzt möchte ich Gott danken. Er ist die Nummer 1 in meinem Leben und ohne ihn wäre ich gar nichts. Ihm gebührt der größte DANK!!!“

Gott trägt ihn in den Auf’s, aber auch in den Ab’s des Lebens.

An anderer Stelle sagte Alexander Dimitrenko einmal:

„Wenn es uns gut geht, vergessen wir Gott. Wenn es uns schlecht geht, heulen wir und sagen: warum passiert mir dies und jenes.“

Für Alexander Dimitrenko ist Gott auch in der Niederlage ein wichtiger Ansprechpartner.

Quellen: boxen.de (1), facebook.com, promisglauben.de, boxen.de (2)

 

Vor seinem am 18.8.18 verlorenen Box-Kampf sprach er in der ERF-Sendung „Gott sei Dank“ darüber, wie Gott ihn schützt und hilft: