Im Magazin Die Tagespost erschien aktuell ein Artikel, in dem Annalia Machuy den amerikanischen Rapper Nathan John Feuerstein, der unter seinem Künstlernamen NF bekannt ist, porträtiert als einen Künstler, der aus dem Glauben lebt.

Mit seinem jüngsten Album „Perception“ gelang dem 27-jährigen der internationalen Durchbruch. Seine Musik ist ehrlich, authentisch, „real“ und ist geprägt aus den Erfahrungen seines Lebens.

Nathan John Feuerstein wurde in Gladwin, Michigan, geboren und wuchs dort in schwierigen Verhältnissen mit häuslicher Gewalt, Trennung der Eltern und Missbrauchserfahrungen auf. In seinen Liedern spiegeln sich diese Erfahrungen. Im Alter von 12 Jahren beginnt er sein großes Vorbild Eminem nachfolgend, selbst zu schreiben und zu rappen. Die Musik gibt ihm Halt und Orientierung.

Neben der Musik ist der Glaube an Gott die zweite tragende Säule in seinem Leben. Nachdem er Gott um Vergebung für seine Sünden bat und sein Leben dadurch eine Wende nahm, empfindet Feuerstein heute große Dankbarkeit für das Geschenk der Musik, seine Medizin.

Annalia Machuy schreibt:

„NF versteckt seinen Glauben nicht, er ist wesentlicher Teil seines Lebens, seiner Realität und somit auch seiner Musik.“

Trotzdem lehne er eine Kategorisierung seiner Kunst ins Genre „Christlicher Hip-Hop“ ab, weil er nicht missionieren oder sein Publikum auf eine bestimmte Gruppe einschränken wolle.

Weiter befindet die Journalistin:

„Die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, das Verhältnis von Liebe und Schmerz, ein reflektierter Umgang mit Emotionen, mit Krisen, Schicksalsschlägen und der eigenen Schwäche: wer genau hinhört, kann viel von dem jungen Künstler lernen.“

Feuerstein frage nach dem Sinn, nach dem, was wahr, wirklich, „real“ sei. Die tiefste Dimension dieser Suche führe dann letztlich zurück zu seinem Glauben. Als Jugendlicher habe er an der Existenz Gottes gezweifelt bis hin zur Abwendung vom Glauben. Und trotzdem ließ ihn die Frage, ob Gott real ist, auch während seiner Jugend nicht los. So hat er heute eine Antwort gefunden und bekennt:

„If God ain’t real, real isn’t“ – wenn Gott nicht real ist, gibt es keine Realität.

Quelle: die-tagespost.de