Im Rahmen seiner aktuellen Tour zu seinem Album „Neon“ sprach der irische Pop-Star Rea Garvey vor seinem Konzert in Halle mit der Mitteldeutschen Zeitung auch über seinen Glauben an Gott und über Fügungen im Leben, die er nicht dem Zufall zuordnet.

So gebe es seiner Meinung nach „immer und überall Zeichen“, die ihn im Leben „führen“ und den „Weg zeigen“. Dazu erklärte der 46-jährige weiter:

„Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und stelle nicht alles infrage.“

So entstehe in der Begegnung mit Menschen und in seinem musikalischen Wirken oft „ein komplett neuer Weg“. Es gelte dann dafür offen zu sein, „statt immer wissen zu müssen, warum etwas geschieht“.

In einem Interview mit dem Magazin Bild der Frau zur Veröffentlichung seines Albums „Neon“ im Frühjahr 2018 sagte Rea Garvey, der in Irland von seiner Mutter im katholischen Glauben erzogen wurde, dass er auch heute nie ohne seinen Rosenkranz verreisen würde (wir berichteten).

Dabei erklärte er zu seinem Glauben, dass er heute gläubig sei, ohne in einer Kirche zu sein. Sein Glaube speise sich in erster Linie durch „meiner persönlichen Beziehung zu Gott“, so der Sänger.

In der Vergangenheit bekannte sich Rea Garvey in weiteren Interviews zu seinem Glauben. So sagte er im Oktober 2012 gegenüber dem Magazin Brigitte, dass er durch seine Mutter zum Glauben kam. Sie war es auch, die ihn, als er 1998 nach Deutschland ging, ermutigte am Glauben festzuhalten. Dazu sagte er gegenüber Brigitte, dass seine Mutter ihm folgende Worte mit auf dem Weg gab: „Rea, was willst du erreichen? Bete zum lieben Gott, sag ihm, was du willst, dann glaub daran.“ Daran habe er sich gehalten, wobei er betonte:

„Ich habe eine super Beziehung zu Gott.“

An anderer Stelle, sagte er einmal, dass er lange gebraucht habe, um seinen Glauben zu finden und dafür „Richtiges und Falsche“ habe erleben müssen. Diesbezüglich betonte er weiter:

„Ich würde mir wünschen, dass jeder einen Glauben hat.“

Dabei wolle er aber „kein Prediger sein“, so Rea Garvey.

Der Glaube an Gott stärke ihn und habe ihn „auf jeden Fall schon durch vieles getragen“. Er sei froh, glauben zu können. Dazu betonte er:

„Der Glaube erfüllt mich dort, wo bei vielen eine Lücke ist.“

Dabei ist der Glaube seiner Ansicht nach eine Frage des Willens. Man müsse es „wollen und suchen, bevor man es finden kann“, so Rea Garvey in einem Interview mit der Frankenpost im Jahr 2015. Wenn man mit Gott sprechen wolle, dann könne man das auch. Für ihn ist Gott dabei real und wie „der stärkste Kumpel, der immer zu dir steht“. In schwierigen Zeiten habe er neben guten Freunden zusätzlich Gott an seiner Seite. Dazu hob der Erfolgssänger hervor:

„Mal ehrlich: Wer ist stärker als Gott?“

Quellen: mz-web.de, bildderfrau.de, welt.de, frankenpost.de