Foto: Clément Bucco-Lechat, USO - Saracens - 20151213 - Billy Vunipola, cropped, CC BY-SA 3.0

Der englische Rugby-Profi Billy Vunipola, der als Flügelstürmer für die englische Nationalmannschaft und den Rugby-Union-Verein Saracens spielt, sorgte kürzlich für Aufsehen, weil er für die Black-Live-Matters-Bewegung nicht auf die Knie ging, was er mit Hinweis auf seinen Glauben begründete. Stattdessen stand der 27-Jährige vor der 16: 12-Niederlage seines Teams in Bristol respektvoll da, um seine Unterstützung für die Community zu demonstrieren.

Billy Vunipola begründete seine Haltung damit, dass er Berichte über BLM-Proteste in Amerika gesehen hatte, wo Kirchen und Statuen nach dem Tod von George Floyd beschädigt wurden. Dieser Teil der Bewegung stimme nicht überein mit dem, woran er glaube und was er unterstützen könne, so Vunipola. Weiter erklärte er:

„Obgleich ich ein farbiger Mensch bin, bin ich viel mehr eine Person, die für Jesus steht.“

Wie das Magazin Livenet während der Rugby-WM in Südafrika 2019 berichtete, spielt die Beziehung zu Jesus Christus die bedeutende Rolle im Leben von Billy Vunipola. So erklärte er etwa im Gespräch mit „Premier“:

„Das Wissen, dass Jesus bei mir ist, macht mich zu einem stärkeren und selbstbewussteren Menschen. Mein Glaube hilft mir dabei, im Auge zu behalten, dass es mehr im Leben gibt als Rugbyspiele zu gewinnen oder zu verlieren.“

Diese Erkenntnis reifte erst im Lauf seines Lebens. Zuvor waren ihm Ruhm und Geld zu Kopf gestiegen. Dagegen betont er heute:

„Das größte für mich ist nun mein Glaube an Gott. Ich war verirrt. Früher strebte ich nur nach Annehmlichkeiten.“

Durch den christlichen Glauben erlebe er eine andere Art von Glücksempfinden und Durchhaltevermögen, wenn es mal nicht so läuft. Weiter erklärte der Rugby-Star, dass ihn die Beziehung zu Jesus „zu einer stärkeren und zuversichtlicheren Person“ mache.

Quellen: bbc.com, livenet.de

 

Hier ein schöner Song zu BLM!