Schauspieler Ben Becker, der im Lauf seiner Karriere u.a. mit dem Adolf-Grimme-Preis und der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde, sprach aktuell mit Bild am Sonntag über seine Situation in Zeiten von Corona. Dabei richtete der 56-Jährige auch den Blick nach oben.

In der Vergangenheit beschäftigte sich Ben Becker im Rahmen seiner Schauspielkunst mit biblischen Inhalten, so etwa als er 2007 mit der Zero Tolerance Band und dem Deutschen Filmorchester Babelsberg mit der Darbietung Die Bibel – Eine gesprochene Symphonie in den großen Konzerthallen Deutschlands auftrat und mit seiner markanten Stimme wesentliche Inhalte aus der Heiligen Schrift darbot. 2015 performte Becker  Judas Ischariot im Bühnenstück „ich, Judas“, das auf dem letzten Roman „Der Fall Judas“ des großen Literaturhistoriker, Schriftsteller und Gelehrten Walter Jens basiert.

Im Rahmen dieser Darbietungen erklärte Ben Becker in Interviews, dass er auf seine Art an Gott glaube. Dabei zeigte er große Wertschätzung und Bewunderung für Jesus Christus (wir berichteten).

Im Herbst 2019 sprach der Schauspieler vor der 100. Aufführung seines Ein-Personen-Stücks „Ich, Judas“ in Speyer mit der Deutschen-Press-Agentur über seine Rolle als Jesus-Verräter. Dabei erklärte er sich auch zu seinem persönlichen Glauben und sagte u.a.:

„Meine Art, an Gott zu glauben, trage ich nicht in die Öffentlichkeit. Aber ich fühle mich dem Herrn, der da am Kreuz hängt und gelitten hat, sehr verbunden.“

 

Im aktuellen BamS-Interview sprach Ben Becker nun über seinen Umgang mit der Corona-Pandemie, wobei er sich als von Gott gesegnet bezeichnete. Der 56-Jährige berichtete, dass er die aktuelle Situation zermürbend empfinde, weil er das, wofür er brenne, nicht ausüben kann. Er habe sich aber „noch im richtigen Moment am Wickel gepackt“ und dabei erkannt, dass er nach vorne denken und weitergehen müsse. Dazu betonte der Schauspieler:

„Und da ich vom lieben Gott gesegnet bin, liegen jetzt glücklicherweise drei Filmprojekte vor mir.“

Er fühle sich in der aktuellen Situation vielmehr traurig als wütend, erklärte Becker weiter. Mit Blick auf seine eigene Vergangenheit betonte er, dass die Kunst darin liege, „nicht herunterzufallen – und sich notfalls wieder hochzuziehen“.

Quellen: bild.de, sueddeutsche.de, promisglauben.de