Im neuen Disney-Pixar-Animationsfilm „Coco“ (aktuell im Kino) leiht Heino Ferch einem Mann im Jenseits seine Stimme. Diesbezüglich gab er der Berliner Morgenpost ein Interview über den Tod und diesseitige Leidenschaft.

Auf die Frage, ob er an ein Leben nach dem Tod glaube, antwortet der 54-jährige:

„Ich glaube nicht, dass die Klappe runterfällt und dann alles schwarz ist.“

Und weiter:

„Ich glaube, dass irgendetwas weitergeht.“

Der Film „Coco“ sei insgesamt ein „mutiger, toller Film“, gerade weil er eine Möglichkeit darstelle, „um mit seinen Kindern oder insgesamt über das Thema Tod, was gern tabuisiert wird, zu sprechen“. Gerade vor Weihnachten sei dieser Familienfilm ein „ganz tolles Angebot“ um ein Bewusstsein für das Wesentliche zu schaffen und zu sagen:

„Hey, denkt an die, die euch lieben und die ihr mal geliebt habt. Wenn ihr an die denkt, geht es ihnen, dort wo sie jetzt sind, auch gut.“

Den ‚Dia de los Muertos‘, der  Tag der Toten, der in Mexiko gefeiert wird, hält Heino Ferch für „unheimlich gelungen“.

Zu seiner Lebensphilosophie befragt, antwortet der deutsche Top-Schauspieler:

„Den Moment gibt es ganz sicher für jeden im Leben, einfach oder mehrfach. Ihn zu erkennen, ist die große Kunst.“

Das komplette Interview gibt’s unter morgenpost.de