Das Magazin livenet berichtet aktuell über das Leben der Schauspielerin Janine Kunze und ihre Erfahrungen in der Kindheit.  Ein Bestandteil ihres Lebens war und ist der Glaube an Gott. Heute blianziert sie mit Blick auf die Ereignisse in ihrem Leben:

„Gott hat mich immer geführt.“

Als sie sechs Jahre alt war, wurde sie von ihrer leiblichen Mutter weggegeben. Doch Janine Kunze hatte das Glück, bei liebevollen Pflegeeltern aufzuwachsen, die sie später auch adoptierten. Heute ist Janine Kunze, die durch die Comedy-Sendungen „Hausmeister Krause“ oder „Die dreisten drei – Die Comedy-WG“ bekannt wurde,  beruflich erfolgreich, glücklich verheiratet und dreifache Mutter. Über ihre eigenen Kindheit sagt sie rückblickend: „Ich wusste schon als kleines Kind, dass ich zwei Mütter habe. Ich war vielleicht sechs Jahre alt, als meine Pflegemutter mir erklärte: Die Frau, die dich bekommen hat, konnte dich nicht behalten, aber sie möchte dich manchmal sehen.“ Den Grund, warum sie von ihrer Mutter an Pflegeeltern gegeben wurde, erfuhr sie später. Ihre leibliche Mutter ging der Prostitution nach. Obwohl die Beziehung zwischen ihr und ihrer leiblichen Mutter nicht immer leicht war, spricht die Schauspielerin heute versöhnlich über ihre Mutter:

„Sie hätte mich auch abtreiben können. Dass sie das nicht getan hat, halte ich ihr zugute.“

In ihrer Pflegefamilie spielt der Glaube an Gott eine große Rolle, der bis heute ein Anker im Leben von Janine Kunze ist.

„Ich bin katholisch erzogen worden und lebe den Glauben immer noch. Ich habe mitbekommen, welche Kraft meine Pflegemutter aus dem Glauben geschöpft hat“,

so Kunze. Und weiter:

„Mir hat der Glaube ganz viel mitgegeben. Ich bete jeden Abend mit meinen Kindern und wir gehen in die Kirche.“

Der Glaube an Gott ist für Janine Kunze etwas Selbstverständliches, wie sie bereits 2007 im Gespräch mit Bruder Paulus in der Sendung „Um Gottes Willen“ bekannte:

„Ich habe nie in Frage gestellt, dass mein Leben von Gott geführt, ja ein Geschenk Gottes ist. Ich war nie an so einer Gabelung, wo ich mich gefragt habe, glaube ich oder glaube ich nicht. Ich habe immer geglaubt, ich werde auch immer glauben.“

Weiter sagte sie weiter:

„Uns ist es auch sehr wichtig, dass unsere Kinder getauft sind. Ich hoffe, dass meine Kinder auch den Weg gehen, den wir gehen, weil das unglaublich viel Kraft gibt.“

Und außerdem:

„Wo wäre der Sinn unseres Daseins hier, wenn danach nichts mehr kommen würde?“

Quellen: livenet.de, bild.de und katholisch.de

 

Janine kunze 2007 im Gespräch mit Bruder Paulus übers Lustigsein, Adoption, Tiefgründigkeit und ihren Glauben an Gott