Foto: (Symbolbild - Bergdoktor) Friedrich-Karl Mohr (Wikimedia - CC BY 3.0 DE)

Die in München geborene Schauspielerin Monika Baumgartner, die seit 2008 eine der Hauptdarstellerinnen in der Serie „Der Bergdoktor“ ist und durch ihr markantes Schauspiel dem Publikum über die Jahre in Erinnerung bleibt. Bekannt wurde sie u. a. als Protagonistin in Serien wie „Der Bulle von Tölz“, „Ein Fall für zwei“ oder im „Tatort“ sowie in Kinofilmen wie „Go Trabi Go“, „Superstau“ oder dem oscar­nominierten Film „Das schreckliche Mädchen“.  Im Interview mit dem christlichen Medienmagazin Pro sprach die 67-jährige über ihren Glauben und darüber, wie ihr dieser bei einer langjährigen schweren Krankheit eine Stütze war und dass für sie der Wert von Dankbarkeit eine hohe Bedeutung hat.

Monika Baumgartner bezeichnet sich als gläubigen Menschen, was sie mit vernunftbegründeten Nachdenken erklärt. Ihrer Ansicht nach liegt der Grund allen Seins in der Schöpfung begründet. Dazu sagt sie:

„Dieses Phänomen ist so groß, dass ich glaube: Da muss es etwas geben, was uns die Möglichkeit gibt, zu existieren.“

Wichtig ist ihr beim Glauben in erster Linie nicht der stetige Kirchgang, sondern der persönliche Umgang mit dem Glauben. Gerade wenn sie unterwegs ist, ist das für sie eine Zeit um im Gebet mit Gott in Beziehung zu treten. Dazu sagt sie weiter:

„Dann rede ich mit dem Herrgott, sage ihm meine Gedanken und bedanke mich. Das gibt mir Kraft und hilft mir.“

Insbesondere bei Problemen und Sorgen und in Momenten der Dankbarkeit helfe ihr das Gebet, was die 67-jährige u. a. wie folgt beschreibt:

„Der Glaube gibt mir die Möglichkeit, mit bestimmten Dingen anders umzugehen und sie leichter zu bewältigen.“

Für einen Menschen, die an gar nichts glauben können, empfindet die Schauspielerin Mitleid, weil „derjenige ja komplett verzweifeln“ müsse. Sie ist froh, dass sie glauben kann und sagt weiter:

„Ich habe einen Halt, eine Hoffnung. Ich möchte das nicht missen.“

Begeistert ist Monika Baumgartner von Papst Franziskus, mit dem sie vor zwei Jahren im Rahmen einer Generalaudienz auf Spanisch sprechen konnte. Sie findet ihn „einfach phantastisch“ und  hofft, dass „er noch viel, viel bewirken kann“.

Das komplette, sehr lesenswerte Interview, in dem Monika Baumgartner auch über ihren Glauben zu Zeiten von gesundheitlichen Problemen, über Existenzängste, über den Inhalt und Emotionen des Gesprächs mit Papst Franziskus sowie generationsübergreifenden Zusammenhalt spricht, gibt’s im christlichen Medienmagazin Pro.

Quelle: pro-medienmagazin.de