Charlotte Link, die mit ihren Thrillern die meistgelesene deutschsprachige Autorin ist, sprach aktuell im Interview mit Dirk von Nayhauß im Magazin Chrismon u. a. über den Tod ihrer Schwester und ihren sie tragenden Glauben.

Charlotte Link hatte ein enges Verhältnis zu ihrer Schwester. Im Interview bezeichnet sie ihre Schwester als den wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Das Leiden und ­Sterben ihrer an Krebs erkrankten Schwester Franziska beschreibt Charlotte Link in ihrem
 Buch „Sechs ­Jahre“ aus dem Jahr 2014.

Im Interview beschreibt sie ihre Hoffnung über den Tod hinaus:

„Ich stelle mir vor, dass sie auf mich wartet.“

Den christlichen Glauben betont sie als Grundlage ihrer Hoffnung:

„Die Auferstehung der Toten und das ewige Leben, diese Worte im Glaubensbekenntnis sind meine ganze Hoffnung.“

Und weiter:

„Ich freue mich darauf, ihr wieder zu begegnen. ­Diese Vor­stellung finde ich unglaublich tröstlich.“

In diesem Leben fühlt sie sich vor allem lebendig, wenn sie die Weite spürt. Dazu sagt sie:

„Ich liebe das Meer, dort bekomme ich ein Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit – so ein Prickeln, als ob man ganz viel Sekt getrunken hat. (…) Weite hilft mir, dann löst sich sogar Traurigkeit auf.“

Von einem Sinn des Lebens ist sie überzeugt, auch wenn er sich ihrer Meinung nach uns nicht erschließt „solange wir auf der Welt sind“.

Das komplette Interview, in dem sie auch ihren Umgang mit Schuldgefühlen spricht, gibt’s unter chrismon.evangelisch.de