Symbolbild - Image by Gerd Altmann from Pixabay

Schwester Christamaria, die als Ordensfrau in der Gemeinschaft der Schönstätter Marienschwestern lebt, ist mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis, der nach dem deutschen Physik-Nobelpreisträger benannt ist, als beste Lehrerin für Naturwissenschaften geehrt worden. Darüber berichtete aktuell die BILD in einer schönen Bilder-Story, die auch zeigt, wie die die 44-Jährige aus ihrer lebendigen Beziehung zu Gott heraus ihre Leidenschaft und Motivation fürs Unterrichten bezieht

Mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis, der mit 15.000 Euro Preisgeld dotiert ist, wird herausragendes Engagement von Lehrern in den MINT-Fächern – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt.

Wie in der BILD-Story zu erfahren ist, stehen für Schwester Christamaria, die neben Katholischer Religion, Mathematik und Informatik an der Schönstätter Marienschule in Vallendar (Rheinland-Pfalz) unterrichtet, Glaube und Naturwissenschaft in keinerlei Widerspruch. Diesbezüglich betonte sie gegenüber BILD:

„Wissenschaft und Gott sind miteinander vereinbar. Auch den Urknall muss jemand ausgelöst haben. Warum sollte das nicht Gott gewesen sein?“

Bestärkung und Ermutigung für ihr Wirken als Lehrerin bezieht sie durch Gebet und Ruhe. Ihre lebensfrohe Art kommt an und überträgt sich auch auf die Schülerinnen und Schüler. So wird etwa im BILD-Report die 11-jährige Lea mit folgenden Worten zitiert: „Man lernt bei ihr ziemlich viel und merkt ihr an, dass sie gern unterrichtet. Und das macht einen selbst fröhlich.“

Die Bild-Journalistin Sandra Basan stellte fest, dass die Klosterschwester „trotz traditioneller Tracht fortschrittlicher als manch anderer Lehrer in Skinny-Jeans und Sneakers“.

Mit Schwester Christamaria erhält erstmals eine Geistliche den Klaus-von-Klitzing-Preis der EWE-Stiftung und der Uni Oldenburg.

Quelle: bild.de