Sebastian Korda: „Alles ist möglich dem, der glaubt“

Mit einem beeindruckenden Sieg über Carlos Alcaraz bei den Miami Open hat Sebastian Korda am 22. März 2026 den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere gefeiert. Der Amerikaner bezwang die Nummer 1 der Welt mit einer Leistung, die von Klarheit, innerer Ruhe und großer Überzeugung getragen war. Für den Sohn des ehemaligen Weltklassespielers Petr Korda war es ein Moment, in dem sportliche Reife, familiäre Prägung und persönliche Haltung auf besondere Weise zusammenfielen.

Gegenüber dem Streaming-Kanal „Tennis Channel“ sagte Korda nach dem Match:

„Die zwei wichtigsten Dinge waren Hingabe und Glaube.“

Und er wird noch konkreter:

„Ich habe heute Morgen in meiner Bibel gelesen, Markus 9,23: ,Dem, der glaubt, ist alles möglich.‘

Das sei das Einzige gewesen, woran er die ganze Zeit gedacht habe, fügt der 25-Jährige an. Weiter beschreibt er seinen Fokus im Match wie folgt:

„Ich wollte alles auf meiner Seite kontrollieren, was ich kontrollieren konnte, positiv bleiben und entschlossen bleiben.“

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In einen größeren familiären Zusammenhang rückt auch ein Bericht von claytenis.com Kordas Geschichte. Dort wird sein Vater Petr Korda, selbst ehemaliger Weltklassespieler und Australian-Open-Sieger, mit einer bemerkenswerten Prognose zitiert: „Wenn ich es nicht irgendwie vermassele, wird Seba besser sein als ich.“ Claytenis.com beschreibt die Familie Korda als außergewöhnliche Sportfamilie, in der große Erwartungen schon lange Teil der Geschichte sind.

Dass diese innere Haltung nicht nur für einen einzelnen Moment gilt, zeigt Korda auch später im Interview:

„Ich dachte viel an den Glauben. Darauf kam ich immer wieder zurück.“

Auch einen Schlüsselmoment im zweiten Satz schildert Korda in diesem Zusammenhang mit leicht selbstironischem Unterton, er sei wohl etwas zu sehr darauf fokussiert gewesen, im zweiten Satz sein Ziel unbedingt zu erreichen. Das passt zu dem Eindruck, den tennisaktuell.de von seinem Auftritt zeichnet: Korda spielte aggressiv, aber kontrolliert, mit klarem Plan und ohne die Linie zu verlieren.

So erscheint der Sieg von Miami nicht nur als sportlicher Coup, sondern auch als ein Moment, den Sebastian Korda selbst bewusst im Licht seines Glaubens deutet:

„Ich versuche einfach, so konstant wie möglich zu bleiben, weiter zu glauben und weiterzuspielen.“

 

Quelle: youtube.com, tennisaktuell.de, claytenis.com

 

Anbei das komplette Interview von „Tennis Channel“ mit Sebastian Korda nach seinem Sieg gegen Carlos Alcaraz:

HIER