Foto: (C) ProSieben/Jens Koch (mit freundlicher Genehmigung von Stefan Gödde)

Der Fernsehmoderator und Journalist Stefan Gödde, der seit 2009 die Wissenssendung Galileo auf Pro 7 moderiert, hat sich aktuell im Interview mit dem Magazin „leben!“ aus dem Bistum Münster zu seinem christlichen Glauben bekannt.

Dabei zeigte sich der 43-jährige davon beeindruckt, dass der Ablauf der katholischen Messfeier in jedem Land der Erde gleich ist:

„Ich finde es faszinierend, in so ziemlich jedem Land der Welt in eine Kirche gehen zu können, die Messe dort mitzufeiern – und immer zuhause zu sein. Das ist katholisch im Wortsinn: allumfassend.“

Stefan Gödde wuchs in seiner Kindheit im katholischen Glauben auf und war Messediener und Pfadfinder. Nachdem seine Beziehung zum Glauben später schwächer wurde, gewann der Glaube nach einer lebensgefährlichen Erkrankung vor zehn Jahren für ihn wieder an Bedeutung. Damals kam in ihm die Frage auf, was tatsächlich wichtig im Leben ist. Dabei erkannte er auch:

„Ich glaube, es gibt tatsächlich mehr – und es kommt ‚danach‘ definitiv noch was.“

Heute steht Stefan Gödde fest zu seinem Glauben, was er auch durch zwei Glaubensbekenntnisse als Tattoos auf seinem Unterarm zeigt. Dort sind die italienischen Worte „Gesù, confido in Te“ (Jesus, ich vertraue auf dich) sowie ein Kreuz zu sehen, das er sich in Jerusalem stechen ließ.

In Jerusalem machte Gödde auch eine besondere Erfahrung im Glauben, von der er in seinem Reisebuch über die Heilige Stadt mit dem Titel „Nice to meet you, Jerusalem“ berichtet. So habe er eine ganze Nacht in der Grabeskirche verbracht. Diese Erfahrung beschreibt er wie folgt:

„Vollkommen allein in dem Grab zu beten, in dem der gekreuzigte Jesus auferstanden sein soll – da kriege ich jetzt noch Gänsehaut.“

Seinen Anteil am Erlös des Buchs wolle er der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem spenden, die Menschen verschiedener Religionen sowohl in Israel als auch in den Palästinensergebieten unterstützt.

Das Interview gibt’s unter magazinleben.de

Weitere Quellen: kirche-und-leben.de, domradio.de

 

Hier ein interessanter Sendebeitrag des Magazins Galileo zum Thema „Glaube in Deutschland“, in dem sich eine Atheistin, eine Christin, ein Jude und ein Muslim verständigend begegnen: