Sydney McLaughlin nach Weltrekord: „Was ich in Christus habe, ist viel größer als alles andere“

Die US-amerikanische Leichtathletin Sydney McLaughlin unterbot bereits im Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio den Weltrekord  im 400-Meter-Hürdenlauf. In Tokio verbesserte sie die von ihr selbst aufgestellte Bestmarke noch einmal auf 51,46 Sekunden und ist damit die erste Frau, die die 400-Meter-Hürden unter 52 Sekunden lief. Nach ihrem historischen Olympiasieg holte McLaughlin auch noch gemeinsam mit Dalilah Muhammad, Allyson Felix und Athing Mu Gold in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Das Wichtigste in ihrem Leben sind diese Erfolge aber nicht.

Nach ihrem Fabel-Sieg bei Olympia, zu dem der Spiegel mit der Schlagzeile „Absurd schnell“ titelte, gab die 22-Jährige via Instagram ein Glaubensbekenntnis ab. Zu einem Foto, das sie nach ihrem Triumph in die Amerikanische Flagge eingehüllt zeigt, schrieb sie, dass es für sie eine Ehre ist, nicht nur ihr Land, sondern auch das Reich Gottes repräsentieren zu dürfen. Dazu betonte sie, dass ihre Beziehung zu Jesus Christus für sie wichtiger ist als alles andere. Wörtlich schrieb sie:

„Was ich in Christus habe, ist viel größer als das, was ich im Leben habe oder nicht habe.“

Weiter brachte sie ihr Vertrauen auf Gott zum Ausdruck und dass sie sich demütig darauf verlässt, dass sein Weg der richtige ist. Durch ihr Einstehen für ihren Glauben möchte Sydney McLaughlin auch andere Menschen inspirieren. So nutze sie die ihr von Gott gegebene Gabe,  „um alle Aufmerksamkeit auf ihn zurückzulenken“.

Ihren Post beendete sie wie folgt:

Thank. You. God. 🙏🏽

Nach dem Sieg mit der amerikanischen 4-mal-400-Meter-Staffel verlieh sie in einem weiteren Insta-Post erneut ihrem Dank Ausdruck. Zudem schrieb sie mit Blick auf ihren 22. Geburtstag am 7. August:

„Danke Gott für ein weiteres Lebensjahr.“

Ihren Followern wünschte sie abschließend Gottes Segen.

Bereits nach ihrem Weltrekord Ende Juni gab Sydney McLaughlin in einem Instagram-Post Gott die Ehre. Zu einem Foto, dass sie mit erstaunter Mimik und Gestik zeigt, schrieb sie:

„Das Gesicht einer Frau, die Ehrfurcht vor Gott hat.“

In ihrem Post berichtete sie, dass harte Wochen vor ihr gelegen haben. Dazu betonte sie im Nachgang u.a.:

„Das Gewicht, das der Herr von meinen Schultern genommen hat, ist der Grund, warum ich gestern so frei laufen konnte.“

Weiter erklärte sie, dass sie durch ihr Vertrauen auf und ihre Beziehung zu Gott mentale Stärke erhält und sie ihre Erfolge nicht nur auf eigene Anstrengung zurückführt. Diesbezüglich schrieb sie:

„Aus Gnade, aus Glauben hat mir Jesus alles gegeben. Rekorde kommen und gehen. Die Herrlichkeit Gottes ist ewig. Danke Vater.“

Ihr Gottvertrauen ist ein wesentlicher Aspekt in ihrer Vorbereitung. So berichtete nach dem Weltrekord, den Sydney McLaughlin Ende Juni aufstellte, die Online-Plattform newsbeezer.com, dass sie neben ihrem Trainer auch ihrem Gottvertrauen diesen Erfolg zuschreibt. Diesbezüglich erklärte McLaughlin:

„Es war Vertrauen in den Prozess und viele Dinge, die man nicht wirklich sehen kann.“

Bereits zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio berichtete Sydney McLaughlin, wie ihr der christliche Glauben im Leben, aber auch im Sport hilft. Wie das Magazin Livenet damals berichtete, erklärte die seinerzeit 16-Jährige Athletin, dass der Laufbahn-Sport eine äußerst mentale Angelegenheit sei. Dazu sagte sie weiter:

„Der Druck und die Erwartungen sind enorm hoch.“

Im Umgang damit helfe ihr das Gebet. So bete sie auch während des Warm-ups dafür, dass sie ihre beste Leistung zeigen könne, egal, was geschehe. Zudem betonte Sydney McLaughlin:

„Alles, was mir gegeben ist, kommt von Gott.“

Quellen: instagram.com (1), instagram.com (2), spiegel.de, faz.net, instagram.com (3), sportsspectrum.com (1), sportsspectrum.com (2), christianpost.com, newsbeezer.com, livenet.ch

 

Anbei die Insta-Posts von Sydney McLaughlin zu ihren beiden Weltrekorden:

 

 

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