Thomas Gottschalk: „Mein Leben liegt in der Hand Gottes“
TV-Legende Thomas Gottschalk wuchs im oberfränkischen Kulmbach im katholischen Glauben auf, zu dem er sich bis heute bekennt (wir berichteten). Ein besonders beeindruckendes Interview zur Bedeutung des christlichen Glaubens in seinem Leben gab er 2011 gegenüber dem Spiegel (siehe HIER). Aktuell sprach der Entertainer im Interview mit BUNTE (Ausgabe Nr. 49 / 27.11.2025) über seine Zukunftspläne und äußerte sich dabei auch zu seinem Umgang mit dem Thema Tod.
Kürzlich sorgte die Entscheidung der Kessler-Zwillinge zum assistierten Suizid für kontroverse Debatten in der Gesellschaft (wir berichteten). Im BUNTE-Interview erklärte Thomas Gottschalk, dass eine solche Entscheidung für ihn nicht in Frage komme, was er mit seinem Glauben an Gott begründet. Dazu sagte der 75-Jährige:
„Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes. Ich habe mir das Leben geben lassen. Und ich lasse es mir auch wieder nehmen.“
Die Frage, ob er Angst vor dem Tod habe, verneinte der bekennende Katholik und begründete:
„Man spürt früh genug, wenn es so weit ist. Und bis dahin lebe ich gern.“
Mit dem Glauben an ein Leben nach dem Tod tue er sich mit zunehmendem Alter indes schwerer, auch wenn er den Glauben daran nicht ausschließen wolle, schilderte der 75-Jährige.
Zu seiner Mitgliedschaft in der katholischen Kirche steht der Entertainer mit gewohnter Schlagfertigkeit. Solange er sich Luxus-Schuhe leisten könne, könne er sich „auch die Kirche leisten“, merkte Gottschalk auf die Frage, ob er noch in der Kirche sei, an.
Quelle: BUNTE / Nr. 49 / 27.11.2025
Anbei ein Post von domradio.de zum Interview von Thomas Gottschalk mit BUNTE:



