Mit mehr als 50.000 Teilnehmern wird der Katholikentag in Münster wahrscheinlich alle Besucherrekorde sprengen. Das Motto „Suche Frieden“ überzeugt auch Udo Lindenberg – der seine Bilder zu den Zehn Geboten zeigt. Die Frankfurter Allgemeine titelt dazu „Udo und die Message der Stunde

Gestern um 18:50 Uhr eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den 101. Deutschen Katholikentags, zu dem Papst Franziskus kurz zuvor eine Botschaft an die Teilnehmer des Treffens geschickt hat: „Ich wünsche Euch ein großes Fest des Glaubens.“

Das Motto „Suche Frieden“ bewegt auch Udo Lindenberg. So hängen „Udos 10 Gebote“ als großformatige Kunstwerke in der unweit des Doms gelegenen Überwasserkirche. Zusammen mit Liedtexten des längst zu einer lebenden Legende gewordenen Künstlers wie „Wozu sind die Kriege da?“ und „Gott, wenn es dich gibt“ laden sie die Besucher ein, über uralte Menschheitsthemen wie Glaube und Gewalt nachzusinnen, von denen die Zehn Gebote der Bibel seit Jahrtausenden sprechen.

Dazu schreibt Lindenberg jetzt im Münsteraner Ausstellungskatalog:

„Frieden muss doch irgendwann Realität werden.“

Und weiter:

„Die Bilder sollen zeigen, wo es wehtut. Aber sie zeigen auch wie man da rauskommt. Und irgendwann in Deinem Leben musst Du Dich entscheiden, ob Du Dich engagierst. Ob Du das lebst, zu dem Du geschaffen bist: Ein Mensch.“

Quelle: faz.net