Heute startet in den deutschen Kinos der Film „I still believe“ über die Lebensgeschichte des Musikers Jeremy Camp, der seit 2004 in den christlichen Billboard-Charts mit seinen Alben die Spitzenposition einnimmt und auch in den US-Charts erfolgreich ist. Darin wird dargestellt, wie man Lebenskrisen mit Hilfe des Glaubens bewältigen kann.

Für viele Menschen ist der christliche Glaube eine unerschöpfliche Kraftquelle. Doch was passiert, wenn dieser Glaube durch eine Lebenskrise auf die Probe gestellt wird?

Der amerikanische Musiker Jeremy Camp hat genau das erlebt. Der Film „I still believe“ erzählt einen Teil von Camps Lebensgeschichte.

Der heute 42-Jährige wächst in einem christlichen Elternhaus auf. Auf dem College wird sein musikalisches Talent entdeckt und gefördert. Dort lernt Camp eine junge Frau namens Melissa kennen und verliebt sich in sie. Doch das Glück scheint nicht von langer Dauer. Kurze Zeit später wird bei Melissa Krebs diagnostiziert. Jeremy ist sich sicher, dass sie die Krankheit besiegen wird. Er betet viel in dieser Zeit. Noch im Krankenhaus hält der Musiker um ihre Hand an. Nach überstandener Chemotherapie heiraten sie. Doch schon während der Flitterwochen kommt der Krebs zurück. Wenige Monate später verliert Jeremy Camp seine große Liebe. Melissa stirbt. Jeremy Camp gerät in eine Lebenskrise.

Wie jesus.de berichtet, blickte Jeremy Camp in einem Interview mit der Zeitschrift DRAN, anlässlich der Deutschland-Premiere des Films „I still believe“ auf diese Zeit zurück. Dazu sagte er:

„Manchmal weißt du nicht, wie tief deine Beziehung zu Gott ist, bis du richtig harte Zeiten erlebst.“

Trotz all dem Schmerz habe diese Zeit seinen Glauben sehr gestärkt. Plötzlich sei es für ihn ganz existenziell darum gegangen, ob er diesem Gott weiter vertrauen könne. Dies ist auch die zentrale Frage des Films: „Glaubst du immer noch daran, dass Gott gut ist und dich liebt?“

Jeremy Camp gelingt es in dieser schwierigen Zeit die Frage mit „Ja“ zu beantworten und weiter an Gott festzuhalten. Er klammert sich an die Verheißungen der Bibel und erlebt auf diese Weise, Gottes Beistand und Nähe. Dem Musiker wird klar, dass alles, was auf der Erde passiert, vorüber geht:

„Das ist für den Moment so, aber es wird nicht immer so bleiben, denn mit der Perspektive Ewigkeit kann ich voller Hoffnung Großes erwarten.“

In so einer Situation zu trauern und Fragen zu stellen sei völlig in Ordnung. Weiter betonte Camp in dem Interview:

„Wenn wir Gott erzählen, wie verletzt und wütend wir sind, hat er keine Angst davor. Er rennt nicht schreiend weg.“

Im Angesicht von Krisen stellt sich laut Camp immer die Frage nach dem „Wohin“. Fliehen wir in die Sucht oder zur einzigen Quelle der Hoffnung, zu Jesus Christus? Dazu der christliche Musiker:

„Ich rannte zu Jesus. Nur so bin ich durchgekommen.“

Seinen Schmerz hat Jeremy Camp in dem Song „I still believe“ festgehalten.

Quellen: jesus.de, wikipedia.org, film.at, gala.de

Autor: Martin Meyer

 

Hier der Song „I still believe“ von Jeremy Camp mit Bildern aus dem Film: