Yvonne Willicks, die im WDR die Sendungen „Haushaltscheck“ und „Servicezeit“ moderiert, hat aktuell ein Buch über ihren „schönen und unkomplizierten Glauben“ geschrieben mit dem Titel Glaube ganz einfach: Eine persönliche Spurensuche. Wie Gott uns überall begegnet“, das im Adeo-Verlag veröffentlicht wurde.

Zu ihren Beweggründen sagte die 47-jährige:

„Der Glaube gehörte schon immer zu mir, er ist Teil meines Lebens. Aber öffentlich darüber gesprochen hab ich tatsächlich selten.“

Für die meisten Deutschen scheint der Glaube an Gott weit weg zu sein und nur noch wenig mit ihrem täglichen Leben zu tun zu haben. Gerade deshalb möchte Yvonne Willicks mit ihrem Buch, Menschen zum Glauben anregen. Sie möchte diejenigen ansprechen, für die nach der Konfirmation oder Firmung der Glaube irgendwann abhanden gekommen ist, vielleicht ja auch durch schlechtes „Bodenpersonal Gottes“. Hier setzt sie an und plädiert dafür, das Augenmerk auf die leuchtenden Vorbilder im Glauben zu legen, wie etwa Mutter Theresa oder Dietrich Bonhoeffer sowie jeden guten Pfarrer vor Ort. So erzählt sie im Buch auch  von schönen Erlebnissen mit dem Glauben in ihrer Kindheit, z.B. wie sie als kleines Mädchen durch Schulgottesdienste oder durch einen katholischer Pfarrer, der sie mit seiner frohen Ausstrahlung und seinem Elan begeisterte, zum Glauben fand. In dieser Weise stellt sie den Glauben als etwas Schönes und Unkompliziertes dar.

Ein Kapitel widmet sie dem Thema Trinität und ihrem Leben aus der Kraft des Heiliges Geistes, der für sie nicht nur eine christliche Floskel, sondern ein real exististentes Wesen ist. Dazu betont sie:

„Immer da, wo mein Herz bewegt wird, wo ich meinen Glauben deutlich spüren kann, wo sich andere begeistern lassen, da glaube ich an das Werk des Heiligen Geistes.“

Das Kapitel, indem sie u.a. darstellt, wie der Heilige Geist als Teil der Dreieinigkeit sie gerade in schwierigen Situationen ermutigt, soll Mut machen, auf Gottes Handeln zu vertrauen.

Weiter berichtet sie davon, wie das Lesen in der Bibel das Leben bereichern kann. Dabei verrät sie auch, dass die biblische Geschichte von Zachäus ihre Lieblingsgeschichte in der Bibel ist.

Gleich in zwei Kapiteln geht sie auf den Einfluss des christlichen Glaubens auf unseren Alltag und unsere Kultur ein.

Sich auf den Glauben als lebensgestaltende und tragende Kraft einzulassen, vergleicht sie mit einer Abenteuerreise und sagt:

„Glaube ist wie eine abenteuerliche Reise. Gott verlangt kein riesiges Vertrauen. Nur so viel, dass Sie bereit sind, auch wirklich den ersten Schritt zu machen.“

Gerade in Zeiten, in denen der Glaube immer häufiger kritisiert wird und als naiv abgetan wird, gibt Willicks ein positives und lebensbejahendes Statement für den Glauben ab. Gut so!

Quelle: pro-medienmagazin.de und adeo-verlag.de