Foto: Georges Biard, Woody Allen Cannes 2016, cropped, CC BY-SA 3.0

Der Erfolgs-Regisseur Woody Allen nahm im aktuellen Interview mit Stefan Stosch vom RedaktionsNetzwerk Deutschland auch Stellung zu seiner Sicht auf den Glauben an Gott. Dabei zeigte der 83-jährige sich von gläubigen Menschen, die im Glauben inneren Frieden finden, beeindruckt.

Gegenüber der Süddeutschen Zeitung bekannte Woody Allen einmal, worüber u.a. auch das christlichen Online-Portals Livenet.ch berichtete:

„Ich bin strikter Atheist, ein Ungläubiger.“

Dabei ist es ihm bewusst, dass ein Leben ohne Gott ein Leben ohne Hoffnung gibt. Doch sage ihm der gesunde Menschenverstand: „Was immer wir tun zu Lebzeiten, ist am Ende eine sinnlose Illusion, weil nichts von Bestand sein wird. Gar nichts.“ Glücklich sei er mit dieser Weltanschauung aber nicht. Dazu betonte Allen:

„Ich wünschte, ich läge falsch.“

 

Im aktuellen Interview mit dem RND zeigte sich Woody Allen sogar beeindruckt von gläubigen Menschen. Auf die Frage, ob er als gläubiger Mensch weniger pessimistisch wäre, antwortete der 83-jährige:

„Ich beneide Leute, die im Universum einen Sinn entdecken oder an Gott glauben – und dabei nicht zu religiösen Robotern werden. Leute, die glauben, haben ein angenehmeres Leben. Sie finden ihren inneren Frieden.“

Dabei bezeichnete er den Glauben als „Begabung“ wie etwa „ein besonderes Talent für Musik oder fürs Malen“.

Weiter brachte Woody Allen zum Ausdruck, dass er selbst nicht glauben könne, weil ihm diese Begabung fehle. In seinen Augen bringe es dann auch nichts, sich auf den Glauben einzulassen.

Quellen: ostsee-zeitung.de, livenet.ch