Der ehemalige Bundeligaprofi Wynton Rufer, der von 19989 bis 1994 als Stürmer des SV Werder Bremen für Furore in der Fußball-Bundesliga sorgte, hat in seiner Heimat Neuseeland einen schweren Herzinfarkt überlebt. Dazu titelte Die Welt: „Ein Zufall rettet Werder-Legende Wynton Rufer das Leben“. Das nahm Rufer’s Kumpel Florian Wellmann, der unmittelbar dabei war, anders wahr, wie er gegenüber der „Kreiszeitung Syke“ schilderte.

Florian Wellmann und Wynton Rufer sind seit Rufer’s Profizeit in Bremen miteinander befreundet. Beide sind gläubige Christen und haben sich über ihren Glauben an Gott in Bremen kennengelernt. Florian Wellmann, der mit seiner Familie nicht zum ersten Mal die Rufers in Auckland besuchte, war vergangenen Sonntag mit der Werder Legende auf einem Basketballspiel in der größten Stadt Neuseelands. Auf dem Rückweg brach Rufer dann in einer Seitenstraße zusammen. Während Wellmann vor Schock „wie gelähmt“ war, war glücklicherweise ein Passant vor Ort, der erst drei Wochen zuvor einen Kurs für lebensrettende Maßnahmen absolviert hatte und sofort die lebensrettenden Reanimierungsmaßnahmen unternahm. Dazu betonte Florian Wellmann:

„Der war so ein Glück für uns, den hat Gott im Himmel zu uns geschickt.“

Und außerdem sagte er:

„Das ist ein Wunder vom Himmel. Es war so knapp.“

Bis Dienstag lag Wynton Rufer eineinhalb Tage im Koma. Mittlerweile befindet er sich auf dem Weg der Besserung und mache „wieder seine typischen Sprüche“, so Florian Wellmann.

Wynton Rufer kam in den 80er Jahren durch seine Frau Lisa und durch einen Freund während seiner Zeit beim Militärdienst, der mit ihm viel über Jesus sprach, zum Glauben an Gott, was ihn verändert habe. Dazu sagte er einmal während seiner Profikarriere in einem Interview:

„Der Glaube ist für mich im Gegensatz zu früher nicht mehr eine unsichere Ahnung, sondern eine innere Gewissheit, dass Jesus da ist, mich trägt und mir hilft. (…) Das wichtigste Buch ist für mich die Bibel. Lisa und ich haben uns in Gottes Wort verliebt. Hier erfahren wir immer wieder, wie Gott zu uns redet. Wir beten oft, schütten unser Herz vor Gott aus und beten um mehr von seiner Liebe, von seinem Frieden und seiner Freude. Oft können wir das neue Leben, das vor uns ausgebreitet liegt, gar nicht fassen.“

Weiter sagte er damals, dass er „einige Veränderungen“ erlebt habe und nannte als Beispiel „einen sehr tiefen Frieden“, den er selbst bei harter Kritik spüre. Die Bibel und Mitchristen würden ihm dabei helfen, sich zu erinnern, dass „das Wichtigste in meinem Leben nicht das Fußballspielen ist, sondern meine Beziehung zu Jesus Christus“ sei, so Wynton Rufer bereits während seiner aktiven Laufbahn.

Quelle: deichstube.de, welt.de, derweg.org