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Im Interview mit dem christlichen Medienmagazin Pro sprach der Zeit-Journalist Tillmann Prüfer, für den der Glaube in seinem Leben lange Zeit keine Rolle spielte, über seinen Weg zum christlichen Glauben.

Der heute 44-jährige empfand den Glauben lange Zeit in seinem Leben „nicht als erquickend“, bis er feststellte, „wie mürbe und fragil die private Glaubenswelt von mir und anderen Menschen ist“ und ein existenzielles Ereignis seine Perspektive auf sein Leben veränderte. Der Tod eines Freundes führte ihn vor Augen, „dass auch so selbstbewusste Menschen wie ich auf manche Fragen keine Antworten haben“. Dazu betonte er:

„Der Tod des Freundes hat bei mir wieder den Wunsch nach meinem naiven kindlichen Glauben entfacht. Es war der Beginn einer Suche.“

Und weiter:

„Ich bin in meiner Not in die Kirche gegangen und habe versucht, auf Gott zu hören.“

Heute beginnt er seinen Tag „in der Regel mit 20 Minuten Gebet und Innehalten“ und ist aktives Mitglied in seiner Kirchengemeinde, der St.-Thomas-Gemeinde in Berlin-Kreuzberg. Der Glaube ist für ihn heute lebensrelevant, was er u. a. mit folgenden Worten gegenüber Pro formulierte:

„Der Glaube ist ein konkreter Kompass für das Leben.“

Ein wichtiges Anliegen sieht er darin, dass die Gläubigen die Kirche „mit unserem täglichen Tun mitgestalten“.

Das komplette Interview gibt’s unter pro-medienmagazin.de