In ihrem neuen Film „Unzertrennlich nach Verona“, der am 3. Oktober in der ARD ausgestrahlt wird, spielt Veronica Ferres an der Seite von Heiner Lauterbach eine absolut auf Kontrolle setzende Mutter, die sich um das Wohlergehen und die Sicherheit ihrer Teenager-Tochter besorgt. Im persönlichen Leben setzt die Schauspielerin aber vielmehr auf Vertrauen, wobei ihr Glaube an Gott eine wichtige Rolle spielt. Prägend war für sie eine Erkrankung, wo es um Leben und Tod ging.

Vor fast 20 Jahren fiel Veronica Ferres plötzlich ins Koma und musste sich mühsam wieder zurück ins Leben kämpfen. In einem Interview mit dem Magazin Bunte sprach die 53-jährige vor kurzem über diese bedeutende Zeit, die für eine grundlegende Weichenstellung in ihrem Leben sorgte. Dazu sagte Veronica Ferres:

„Für mich war die größte Richtungsänderung, als ich von jetzt auf gleich vor Jahren ins Koma gefallen bin und eine ganze Weile weg vom Fenster war.“

Weiter sagte sie gegenüber der Bunten:

„Ich hatte eine enzephalitische Meningiti (Hirnhautentzündung) und es war nicht klar, ob ich’s überlebe. Danach musste ich demütigst wieder sprechen und gehen lernen.“

Den Punkt, an dem sie den Ernst der Lage realisierte, beschreibt die Schauspielerin wie folgt:

„Dazuliegen, meine Mutter stand am Fußende des Bettes, mit ihr sprechen zu wollen und es kommt nichts – da wusste ich, es ist ernst. Ich war dem Tod sehr nahe.“

Seitdem ist Ostern zu einem zentralen Datum in ihrem Leben geworden. Dazu sagt sie:

„Ich wurde am Ostersonntag 1999 eingeliefert und nur, weil der Notarzt sofort eine Rückenmarkspunktion bei mir machte, wurde ich gerettet. Deshalb feiere ich an Ostern meinen zweiten Geburtstag.“

Aber nicht nur aufgrund der terminlichen Überschneidung spielt Ostern eine bedeutende Rolle in ihrem Leben, sondern auch mit Blick auf die Auferstehung von Jesus Christus. Darüber sprach sie letztes Jahr im Interview im Magazin chrismon in der Serie „Fragen an das Leben“ mit Dirk von Nayhauß und sagte u.a.:

„Nach dieser Erfahrung aber weiß ich: Es gibt Gott. Er hat mich getröstet. Es gab Momente, in denen ich wusste: Ich bin auf dem Weg, mich zu verabschieden. Aber ich war nicht allein.“

Der christliche Glaube, mit dem sie in ihrer Kindheit aufgewachsen war, hatte fortan wieder eine zentralere Relevanz. Dazu betonte Veronica Ferres weiter:

„Jahre zuvor war ich aus der Kirche ausgetreten. Nach der Nahtoderfahrung im Koma habe ich die Gewissensprüfung gemacht und bin wieder in die katholische Kirche aufgenommen worden. Gott ist für mich ein Gefühl von Geborgenheit und Schutz.“

Die Entscheidung, die Beziehung mit Gott zu konkretisieren, hat Auswirkungen auf ihr Leben. Dazu sagte sie:

„Dadurch habe ich eine Erdung wie ein Baum mit ganz tiefen Wurzeln. Da kann es oben noch so stürmisch zugehen, mich reißt nichts völlig um.“

Die Lebensbedeutung der zentralen Botschaft von Jesus Christus ‚Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst‘ drückte Veronica Ferres mit folgenden Worten aus:

„Ich habe die Erfahrung gemacht: Liebe zu sich selbst ist die Voraussetzung, um Liebe geben zu können – auch in der Partnerschaft.“

So ist Ostern in zweifacher Hinsicht zum zentralen Datum im Leben von Veronica Ferres geworden.

Als wir vor einigen Wochen ihr folgendes Statement auf unserer Instagram-Seite posteten

„Der Glaube gibt Hoffnung und eröffnet eine andere Dimension des Lebens“,

antwortete sie auf diese Posting mit folgender Erweiterung:

„… und lehrt uns, dass der Tod nicht das Ende bedeutet. Ein sehr tröstliches Gefühl.“

Welch schöner Satz zum Abschluss des 1000. Artikels auf PromisGlauben mit ganz viel Glaubensgewissheit in Perspektive Ewigkeit!

Quellen: filmstarts.de, tv.de, bunte.de, chrismon.evangelisch.de und instagram.com/promisglauben