ZDF-Moderatorin Gundula Gause, die seit 25 Jahren neben Claus Kleber das Gesicht des heute-journals ist, sprach aktuell bei NDR Info über ihren Glauben. Für die 52-Jährige sind Religion und Glaube Lebensinhalt. Dazu sagte sie:

„Für mich ist Religion identitätsstiftend, es gehört zu meiner Persönlichkeit. Ohne dass ich das vor mir her trage.“

Im vergangenen Jahr war Gundula Gause Botschafterin des 500-jährigen Reformations-Jubiläums. Sie wünscht sich, dass beide Konfessionen stärker aufeinander zugehen. Für sie persönlich ist das normaler Alltag: Als Protestantin ist sie mit einem Katholiken verheiratet und engagiert sich sowohl für das katholische Hilfswerk Missio als auch in einem Kuratorium der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Als Nachrichten-Redakteurin hat Gundula Gause überwiegend mit schlechten Nachrichten zu tun. „Die Welt ist nicht nur schön“, sagt sie. „Aber ich habe die Hoffnung, das sich alles fügt.“ Das spiegelt sich in ihrem Lieblings-Bibelvers im Buch Kohelet im Alten Testament wieder:

„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“

Quelle mit Audio-Clip: ndr.de

 

In einem früheren Interview sagte sie einmal, dass die christlichen Werte in den Medien sehr viel stärker vorhanden seien, als es scheine, zumindest als eine Art Hintergrundfolie:

„In den Medien sind christliche Werte sehr viel stärker präsent, als es äußerlich den Anschein hat. In 2000 Jahren haben sich die christlichen Wertvorstellungen so tief in das abendländische Bewusstsein eingegraben, dass sie auch heute noch immer und überall zumindest als eine Art Hintergrundfolie anwesend sind.“

Quelle: pro-medienmagazin.de

 

Im Vorfeld des Reformationsjubiläums bekannte sich Gundula Gause im Magazin Chrismon wie folgt zu ihrem Glauben:

„Ich bin Christ, weil ich im Glauben an Gott und in der Kirche Orientierung finde. (…) Die Begegnung mit dem lebendigen Gott eröffnet neue Horizonte weit über den eigenen Bereich der Vernunft hinaus.“

Und weiter:

„Mit der Familie Gottesdienste zu besuchen gibt mir Ruhe und Frieden.“

Quelle: chrismon.evangelisch.de