Foto: PromisGlauben e.V.

Im Interview mit uns sprach der ehemalige Bundesligaprofi Bernhard Winkler offen und sympathisch über ihn tragende Werte. Dabei sprach er auch über die Bedeutung von Glaube und Sport für sein Leben. Den Religions- und Sportunterricht bezeichnete er als wichtige Fächer in der Schule.

Sport und Bewegung haben für ihn elementare Bedeutung für ein glückliches und zufriedenes Leben. Dazu sagte der 53-jährige:

„Ein Tag ohne Sport ist für mich ein verlorener Tag.“

Winkler hatte es in seiner aktiven Zeit innerhalb von sechs Jahren von der B-Klasse bis in die Bundesliga geschafft, wo er in seiner ersten Profisaison 1990/1991 mit dem 1. FC Kaiserslautern gleich Deutscher Meister wurde, wozu er vier Treffer beisteuerte. Neben dem Talent betont der ehemalige Torjäger von 1860 München mit Blick auf seinen Karriereverlauf Disziplin, Durchhaltevermögen, Zielstrebigkeit, Geduld und „den Glauben an sich selbst“ als Erfolgsfaktoren und elementare Werte.

Auch der Glaube an Gott sei für viele Fußballprofis wichtig, was auch „allgegenwärtig“ zu sehen sei, wenn etwa Spieler nach einem Tor in den Himmel blicken oder sich bekreuzigen. In der schnelllebigen Fußballzeit, wo die Spieler wenig Ankerpunkte hätten, sei Gott ein Anker, „der immer da ist“. Diese Erfahrung habe er als Spieler auch gemacht. Dazu betonte er:

„Gott ist jemand, auf den ich mich verlassen kann.“

Auch wenn er heute nicht jeden Sonntag in die Kirche gehe, nehme der Glaube an Gott in seinem Leben eine wichtige Rolle ein. Dazu sagte er u.a.:

„Ich bete jeden Tag und bedanke mich für kleine Dinge, die passiert sind.“

Zu seinem Weg im Glauben berichtet der ehemalige Bundesliga-Toptorjäger, dass er in seiner Kindheit im evangelischen Glauben erzogen wurde. Seine Mutter sei sehr engagiert in der Kirche gewesen und habe seine Schwester und ihn jeden Sonntag mit in die Kirche genommen. Gerne erinnert er sich dabei auch an seine Konfirmationszeit zurück, wo es seinem damaligen Pfarrer gelang, ihm eine Freude am Glauben zu vermitteln. Dazu sagte Bernhard Winkler im PG-Interview:

„Deswegen habe ich es als sehr leicht empfunden, an Gott zu glauben.“

Und weiter:

„Seitdem glaube ich sehr stark an Gott.“

Im Alltag versuche er durch die Orientierung an der Goldenen Regel nach christlichen Maßstäben zu leben und im Zuge dessen jeden so zu behandeln, wie er selbst behandelt werden möchte. So gehe er offen und ehrlich durchs Leben und versuche nicht, sich auf Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen.

Ein starker Typ!

 

 

Das Interview entstand spontan nach einem Balori-Koordinationstraining, das Bernhard Winkler am 19.7.2019 am Sport- und Gesundheitstag der Berufsschule für den Einzelhandel München-Nord anbot.

Mehr Infos und Kontakt zu Balori gibt’s HIER