Jens Spahn: „Mein Glaube trägt mich. Gerade dann, wenn es schwer wird“

Der CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender und Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn gab aktuell im „May Way Podcast“ mit BILD-Unterhaltungschefin Tanja May sehr persönliche Einblicke in sein Leben. Dabei sprach der 45-Jährige auch über seinen Glauben an Gott.

Jens Spahn berichtete, dass er im 4000-Seelen-Dorf Ottenstein an der niederländischen Grenze ganz selbstverständlich im katholischen Glauben und den damit verbundenen Werte groß wurde. Dazu sagte er:

„Der Glaube war bei uns daheim selbstverständlich. Wir waren jeden Sonntag oder samstagabends in der Kirche.“

Heute sieht er sich als „eher Kultur-Christ, aber eben Christ“, betont aber, dass der christliche Glaube bis heute sein Fundament ist:

„Das Wissen darum, dass da jemand ist, gibt mir eine tiefe innere Gelassenheit und Ruhe. Mein Glaube trägt mich. Gerade dann, wenn es schwer wird.“

Als schwere Phase in seinem Leben schildert Spahn die Zeit, als sein Vater an Depression erkrankte. Diese Erkrankung bei seinem Vater zu sehen und ihn dabei zu begleiten, sei hart gewesen und habe „viel verändert bei mir“, so der CDU-Politiker. Mit Blick auf den Tod seines Vaters, der vor zwei Jahren starb, erklärt Jens Spahn, dass er heute Dankbarkeit empfinde „für das, was war“.

 

Am Ostersamstag sendete Jens Spahn auf seinem Instagram-Account einen Video-Clip, in dem er die Hoffnung, die im Osterfest liegt, hervorhob. Zum Clip schreibt er:

„Ostern steht wie kein anderes Fest für die Kraft des Glaubens. Wir wissen vieles nicht – wir glauben es. Und genau darin liegt Stärke.“

Und weiter:

„Glauben bedeutet Vertrauen: in andere und darin, diese Welt zum Guten verändern zu können. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen brauchen wir dieses Vertrauen mehr denn je.“

Die österliche Hoffnung sei nicht „illusorisch“, sondern „konkret“, fügt Jens Spahn in seinen Worten im Reel bei.

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Quellen: bild.de, instagram.com

 

Anbei ein Statement von Jens Spahn, in dem er die Bedeutung des christlichen Menschenbildes für die Entwicklung unserer Gesellschaft nach dem 2. Weltkrieg beschreibt:

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