Artemis-2-Astronauten verweisen nach Landung auf Schönheit der Schöpfung
Die „Artemis 2“-Astronauten Jeremy Hansen, Victor Glover, Reid Wiseman und Christina Koch haben als erste Menschen seit mehr als 50 Jahren den Mond umrundet (wir berichteten). Insgesamt zehn Tage waren sie im Weltall. Nach ihrer Landung auf der Erde zeigten sie sich überwältigt von der Schönheit der Erde.
Dass für sie diese Schönheit mit dem Schöpfer verbunden ist, brachte die Crew auf vielfältige Weise zum Ausdruck.
Wie u.a. die evangelische Nachrichtenagentur IDEA und die Christian Post berichten, wurde die vierköpfige Crew am sechsten Tag ihrer historischen Mondmission von dem christlichen Song „Good Morning“ geweckt. Der Song, der vom christlichen Rapper TobyMac stammt, verbreitet eine Botschaft der Hoffnung und der Freude. IDEA titelte dazu in einem Insta-Post mit der Schlagzeile: ‚Christliche Musik im All – die Artemis 2-Astronauten nehmen ihren Glauben mit ins Weltall!‘
Anbei der Song „Good Morning“, mit dem sich die Artemis-2-Astronauten am sechsten Tag ihrer Mission wecken ließen:
Toby McKeehan (TobyMac), der den Song im Jahr 2020 gemeinsam mit der inzwischen verstorbenen Sängerin Mandisa aufgenommen hatte, war über die Aktion der Artemis-2-Crew erfreut und sendete via Facebook folgende Message: „Wow, was für eine Ehre für mich und meine Freundin … Ich weiß, dass sie gerade dort oben lächelt!“
Bereits beim Start der Artemis-2-Mission sang die christliche Sängerin Anne Wilson die US-Hymne, und am Ostersonntag sendete die Besatzung eine Osterbotschaft aus dem All (wir berichteten).
Crew-Mitglied Victor Glover war schon vor dem Abflug für seinen persönlichkeitsbildenden Glauben an Gott bekannt (wir berichteten). Auch während der Zeit im All erklärte er, wie ergriffen er von der Schöpfung Gottes ist (wir berichteten). Seine Nachricht vom 5. April aus dem All zur Schönheit der Schöpfung erreichte auch Greenpeace Deutschland, die auf ihrem Instagram-Account folgenden Post dazu veröffentlichten:
Auch christliche Portale auf Instagram teilten diese besondere Message von Victor Glover zur Schönheit der Schöpfung:
Nach der Landung versuchte Victor Glover auf einer Pressekonferenz seine Gefühle und Emotionen nach dieser Mission in Worte zu fassen. Dazu sagte der 49-Jährige:
„Als dies am 3. April begann, wollte ich Gott öffentlich danken, und ich möchte Gott noch einmal danken, denn noch größer als die Herausforderung, zu beschreiben, was wir durchgemacht haben, ist die Dankbarkeit dafür, das gesehen zu haben, was wir gesehen haben, das getan zu haben, was wir getan haben, und mit denen zusammen gewesen zu sein, mit denen ich zusammen war – Es ist zu überwältigend, um nur in einem Körper Platz zu haben.“
Auch die US-Astronautin Christina Koch brachte ihre Ergriffenheit hinsichtlich der Besonderheit der Erde im Universum zum Ausdruck. Wie NTV berichtet, sagte sie bei einer Pressekonferenz im texanischen Houston, dass ihr beim Blick aus der Raumkapsel im All nicht nur die Erde aufgefallen sei, sondern „all das Schwarze um sie herum“. Die Erde habe wie ein „Rettungsboot im Universum“ gewirkt. Dazu betonte die 47-Jährige:
„Eines weiß ich: Planet Erde – ihr seid eine Crew.“
Crew-Mitglied Reid Wiseman erklärte bei dieser Pressekonferenz u.a.:
„Es ist eine besondere Sache, ein Mensch zu sein, und es ist eine besondere Sache, auf dem Planeten Erde zu sein.“
Der 50-jährige Kommandant der Mission sendete auf seinem Insta-Account ein beeindruckende Bild, das ihn beim Blick aus dem All auf die Erde zeigt, und schrieb dazu:
„Dafür gibt es keine Worte.“
Zu einem besonders bewegenden Moment dieser Mission kam es, als die Crew einen Mondkrater nach Carroll Wiseman benannte, der im Jahr 2020 im Alter von 46 Jahren an Krebs verstorbenen Ehefrau des Kommandanten der Mission. Wie bild.de berichtete, sagte der kanadische Astronaut Jeremy Hansen mit brechender Stimme bei der Live-Übertragung, kurz nachdem die Raumkapsel einen neuen Entfernungsrekord zur Erde aufgestellt hatte:
„Es ist ein heller Punkt auf dem Mond. Und wir würden ihn gerne Carroll nennen.“
Die BILD schrieb zu diesem berührenden Moment: „Die vier Astronauten umarmten sich in der Schwerelosigkeit, während im Kontrollzentrum in Houston eine Schweigeminute abgehalten wurde. Ein Moment, der zeigt: Auch im All bleibt das Herz ganz nah bei den Menschen, die man liebt.“
Artemis-Kommandant Reid Wiseman, der seit dem Tod seiner Frau seine beiden Töchter allein groß zieht, postet nach der Rückkehr der Artemis 2 dieses Familienfoto mit seinen beiden Töchtern:
Bereits am Ostersonntag sendete Crew-Mitglied Jeremy Hansen im Namen der Artemis-2-Besatzung eine bewegende Nachricht zu Ostern an die Menschen auf der Erde (wir berichteten). Hansen wünschte zunächst frohe Ostern und erklärte anschließend:
„Wir sprechen hier als Crew und wollten an diesem Tag eine besondere Osterbotschaft senden. Ganz gleich, welchem Glauben oder welcher Religion ihr angehört: Für mich waren die Lehren Jesu immer eine ganz einfache Wahrheit: Liebe. Universelle Liebe. Liebe dich selbst und liebe andere. Und für uns, die wir hier oben stehen und durch ein kleines Fenster auf euch alle zurückblicken, ist das einfach absolut wahr.“
Und weiter:
„Unser Ziel als Menschheit sollte es sein, diesem Beispiel zu folgen. Es gab viele Beispiele in der Vergangenheit, aber dies ist eines der Beispiele der Liebe, dem wir alle folgen können, und es wird uns allen zum Guten gereichen.“
Anbei eine Aufnahme vom Moment der Landung der Artemis-2-Crew im Pazifik:
Hinweis: Einen Artikel mit Beschreibung des Ablaufs der Rückkehr der Artemis 2 gibt es:


