Kenji Gorré: „Die Gegenwart Gottes berührt Herzen und verändert Leben“
Am 14. Juni startet die deutsche Nationalmannschaft in die Fußball-WM 2026. Gegner ist Curaçao – eine rund 444 Quadratkilometer große Insel in der Karibik mit 156.000 Einwohnern. Nie qualifizierte sich eine kleinere Nation für eine Endrunde einer Fußball-WM. Eine bedeutende Rolle spielt für die Nationalelf Curaçaos der Glaube an Gott.
Ihr Trainingslager zur Vorbereitung auf die WM eröffnete die Nationalmannschaft von Curaçao offiziell, indem sie den Glauben in den Mittelpunkt ihrer Reise stellte. Unter der Führung des Flügelspielers Kenji Gorré, der als Sohn eines surinamischen Vaters und einer aus Curaçao stammenden Mutter in den Niederlanden geboren wurde und in England aufwuchs, hielt die Mannschaft vor dem Training inne, um sich im Gebet, in Dankbarkeit und im gemeinsamen Ziel zu vereinen.
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Die katholische Medien- und Nachrichtenplattform „SG News“ schrieb zu diesen Bildern: „Bevor die Mannschaft von Curacao den Platz betrat, versammelten sich die Spieler in einem bewegenden Moment der Demut und Verbundenheit – im Bewusstsein, dass Stärke nicht nur durch Vorbereitung, sondern auch durch Glauben entsteht. Wenn Talent auf Vertrauen in Gott gründet, entsteht etwas Tieferes, das über das Spiel selbst hinausgeht.“
Nur wenige Stunden vor der Abreise des Teams in die USA zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 kamen die Mitglieder der Fußballnationalmannschaft von Curaçao dann zu einem besonderen Abend voller Lobpreis, Gebet, Zeugnissen und gemeinsamer Gottesbegegnung zusammen. Dabei gab erneut Kenji Gorré ein eindrückliches Statement, das er mit folgenden Worten begann:
„Die Gegenwart Gottes berührt Herzen und verändert Leben. Er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Er ist der Mittelpunkt dieses Abends.“
Anschließend gab der 31-Jährige in einer 10-minütigen Ansprache ein Zeugnis von der Lebensrelevanz des christlichen Glaubens.
Anbei ein Auszug aus dieser Ansprache:
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Durch zwei existenzielle Ereignisse fand Kenji Gorré einst zu einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus. Wie das Schweizer Onlineportal Livenet im Januar 2026 berichtete, brach für Kenji Gorré, der heute für den israelischen Verein Maccabi Haifa aufläuft, im Jahr 2013 eine Welt zusammen, als der legendäre Trainer Sir Alex Ferguson ihm mitteilte, dass er keinen Profivertrag bei Manchester United, seinem Ausbildungsverein, erhalten würde. Damals begann Gorré zu realisieren, dass es nicht ausreicht, seine Identität ausschließlich über Fußball zu definieren. Er habe sich aufgemacht, endlich „ein verantwortungsbewusster Mann“ zu werden.
Parallel verlief seine Fußballkarriere mit dem ersten Profivertrag bei Swansea City im Jahr 2014, auf den zahlreiche Leihen an kleinere Vereine in den Niederlanden und in England folgten. Der Tod seines Cousins im Jahr 2018 war schließlich der Auslöser dafür, dass er sich tiefgehend auf die Suche nach Gott machte. Um Gott näher zu kommen, begann er gemeinsam mit seiner Ehefrau Izabella nach Antworten im Evangelium zu suchen. In diesem Prozess fand er eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, die ihm bis heute tragende Orientierung gibt.
Quellen: youtube.com, instagram.com, livenet.ch
Anmerkung: Wir bedanken uns bei unserem Leser Rainer Hopper für den Hinweis und die Recherchearbeit zu diesem Artikel!
Anbei ein Einblick in den Lobpreis der Nationalmannschaft Curacaos an dem besonderen Abend, der vor der Abreise des Teams in die USA stattfand:
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Hinweis: Von Minute 20 bis 32 findet sich die Ansprache von Kenji Gorré!


