Foto: Anže Furlan, Public domain, via Wikimedia Commons

Pirmin Zurbriggen: „Gott war mein Mentaltrainer“

Kürzlich erschien das Buch „Pirmin“ [Anzeige] über die Schweizer Ski-Legende Pirmin Zurbriggen, in der dieser ein Kapitel seinem Glauben an Gott widmet. Im Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger sprach der 63-Jährige aktuell über die Kraft seines Glaubens.

Pirmin Zurbriggen war in den 1980er Jahren einer der herausragenden Athleten im alpinen Skisport und gehört mit 40 Weltcupsiegen zu den erfolgreichsten Skirennfahrern aller Zeiten. Zurbriggen ist Olympiasieger in der Abfahrt und entschied viermal den Gesamtweltcup für sich. Bei seinen drei Weltmeisterschaftsteilnahmen gewann er insgesamt neun Medaillen (viermal Gold, viermal Silber und einmal Bronze). Hinzu kommt der zwölfmalige Gewinn einer Weltcup-Disziplinenwertung. Er war der erste aus dem kleinen Kreis der Läufer, die in allen fünf Disziplinen Weltcuprennen gewonnen haben. Heute ist Zurbriggen Hotelier (Quelle: wikipedia.org).

Bereits in der Vergangenheit bekannte sich Pirmin Zurbriggen in Interviews zur Lebensrelevanz seines christlichen Glaubens (wir berichteten).

2024 schilderte Zurbriggen bei k-tv, wie ihm sein Glaube Kraft und mentale Stärke gibt (siehe HIER). Mit Blick auf die Herausforderungen in seinem Leben betonte die Schweizer Skilegende:

„Ich hatte meinen Jesus.“

Und:

„Ich habe alles auf Jesus gesetzt.“

 

Nun hat der 63-Jährige das Buch „Pirmin“ [Anzeige] vorgelegt, in dem er ein Kapitel seinem Glauben widmet. Im aktuellen Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger erklärt Zurbriggen, dass er sein Buch nicht als Biografie verstanden wissen möchte. Vielmehr solle das Werk aufzeigen, „dass im Leben mehr dahintersteckt“. Seine Erfahrungen als Sportler und als Mensch, die er im Buch darlege, zeigten auf, „dass vieles zusammenhängt, Kreisläufe sich schließen, Erlebtes nicht sofort einen Sinn ergibt“. Diese Erkenntnis sei erst später ihn ihm gereift und seine Kinder hätten ihn letztendlich dazu ermutigt, „diese Geschichten zu erzählen und aufzuzeigen, wie ich aus schwierigen Situationen Stärke geschöpft habe“, schildert Zurbriggen zu Intension und Gattung seines Buches.

Mit Blick auf schwierige Situationen als Athlet, in denen er Hilfe suchte und die ihn zu dem Menschen werden ließen, der er geworden sei, zeige er in seinem Buch auf, dass das Gefühl von Freiheit und die notwendige Leistungsbereitschaft Voraussetzungen für Mut, Glück und Zufriedenheit sind.

Die Ressource, aus der Pirmin Zurbriggen schöpft, ist seine Verbindung zu Gott. Im Tagesanzeiger-Interview darauf angesprochen, dass sein Glaube seinem damaligen Rivalen im Schweizer Team, Peter Müller, aufgefallen sei und dieser gar resümierte „Der Pirmin kann dank seiner Madonna das Hirn ausschalten und Vollgas geben“, berichtet Pirmin Zurbriggen, dass Peter Müller schon damals gespürt habe, woraus er seine „Energie ziehe“. Sein damaliger Rivale habe sich zwar für seinen Glauben interessiert, komme aber noch heute zu dem Schluss, dass er es nicht fassen könne, wie Zurbriggen aus seinem Glauben Kraft schöpfe, lässt der 63-jährige Hotelier im Tagesanzeiger-Interview wissen. 

Zur Bedeutung, den der christliche Glaube in seinem Leben einnimmt, erklärt der Abfahrts-Olympiasieger von Calgary 1988, der im Lauf seiner Karriere viermal mit dem Skieur d’Or der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) ausgezeichnet wurde:

„Ohne den Glauben hätte es den Athleten Zurbriggen, wie man ihn kennt, nicht gegeben. Ich wusste: Wie es kommt, ist es richtig, alles ist gelenkt, es gibt etwas Größeres, also mach dir keinen Druck.“

Dazu betont er:

„Gott war mein Mentaltrainer.“

Den christlichen Glauben, der ihm „Stärke und festen Boden“ gebe, habe er seinen Kindern vermittelt und dabei vorgelebt habe, „wie wichtig ein gesunder Körper und ein gesunder Geist sind“, erklärt Pirmin Zurbriggen auf die entsprechende Nachfrage im Tagesanzeiger-Interview.

Ihm wichtige Werte lebt er auch in seinem Job als Hotelier vor, indem er den Menschen „dienstbereit und gastfreundlich“ begegnet. 

 

Quellen: tagesanzeiger.ch, wikipedia.org, youtube.com, promisglauben.de