Die Schweizer Ski-Rennläuferin Corinne Suter gewann bei der Ski-WM in Cortina d’Ampezzo in Italien zwei Tage nach ihrer Silbermedaille im Super-G den Weltmeistertitel in der Königsdisziplin Abfahrt. Zwei Tage vor ihrem Triumph erschien im Schweizer Tagesanzeiger ein sehr persönliches Interview mit der 26-Jährigen, in dem sie über ihren Glauben als Quelle der Orientierung spricht. Schon früher bekannte sich die sympathische Schweizerin zum ihrem katholischen Glauben (wir berichteten).

Im Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger beschrieb sich Corinne Suter als „eine ruhige, sehr motivierte und ehrgeizige Person“, in deren Leben der Glaube an Gott eine große Rolle spielt. Diesbezüglich bekannte sie:

„Ich bin sehr gläubig. Wir haben in der Familie abends immer gebetet, das habe ich beibehalten.“

Die Gewissheit, dass neben ihren eigenen Kräften „noch etwas ist, was mir helfen kann“, gebe ihr „Halt“ und „enorm viel“. Weiter betonte die 26-Jährige:

„Ich teile im Gebet Sorgen und alles Mögliche.“

Den Sinn des Lebens sieht die sympathische Schweizerin darin, „glücklich zu sein und seinen Leidenschaften nachzugehen“. Dabei zeigt sie sich dankbar, dass sie dem nachgehen könne, was sie liebe.

Gegenüber dem Tages-Anzeiger erklärte sie weiter, dass sie Ungerechtigkeit nicht akzeptieren kann. So erklärt sie auch an späterer Stelle des Interviews, dass ihr Versöhnung wichtig ist und sie sich bei Fehlverhalten „immer gleich“ entschuldige.

Einen für ihr Leben wichtigen Wert erkennt sie mittlerweile darin, „Geduld zu haben und mir Zeit zu geben“. Dies sei nicht immer so gewesen. Ganz in diesem Sinne hält sie es auch „sehr lange“ ohne Handy aus, dass auch schon mal über Tage auf Nachttisch liege, ohne dass sie darauf schaue. Dazu erklärte sie:

„Ich mache das nicht einmal bewusst, merke aber, dass es mir sehr gut tut, ohne Handy zu sein.“

 

Im Januar 2019 berichtete Corinne Suter gegenüber der Schweizer Zeitung BLICK schon mal, dass ihr Phasen der Ruhe gut tun. Dabei wurde berichtet, dass ihr im Umgang mit Drucksituationen ‚ihr starker Glaube an Gott helfe‘. Der Ski-Star wurde dazu mit folgenden Worten zitiert:

„Ich bin gerne auch mal ein paar Minuten für mich alleine. Oder in der Kirche. So bin ich aufgewachsen, das tut mir gut.“

Quellen: tagesanzeiger.ch, blick.ch, promisglauben.de

 

Auf ihren Accounts bei Facebook und Instagram verlieh sie ihrer Freude mit Bezug auf die „Dimension Glaube“ Ausdruck. Nach ihrer Silber-Medaille schrieb sie „Hör nie auf zu glauben“ und nach ihrer Goldmedaille die Abkürzung „OMG“:

 

 

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Anbei der Song „My Heart will go on“ von Celine Dion, den Corinne Suter im aktuellen Interview mit dem Schweizer Tages-Anzeiger als ihr wichtig benannte. Sie könne es auswendig und singe es auch selbst, wenn sie sich sicher ist, dass keiner zuhöre: