Foto: Thomas Eberl / PromisGlauben

Astrophysiker Heino Falcke lief Jakobsweg von Köln nach Santiago de Compostela

, ,

Der Astrophysiker und Bestsellerautor Prof. Dr. Heino Falcke, der durch seine Forschungen an Schwarzen Löchern bekannt wurde und im Jahr 2019 schließlich das erste Bild eines Schwarzen Lochs im Universum der Weltöffentlichkeit präsentierte, startete in der Corona-Zeit das Unterfangen zusammen mit seiner Frau von Köln aus über mehrere Jahre in Abschnitten insgesamt 2.700 Kilometer den Jakobsweg bis nach Santiago de Compostela zu laufen. Am 7. August 2026 kamen die beiden nun am Ziel an.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Heino Falcke (@hfalcke)

 

In Stories auf seinen Social-Media-Accounts ließ Heino Falcke aktuell seine Follower an Eindrücken von seinem Pilgern auf dem letzten Abschnitt des Jakobsweges teilhaben. Am Freitag, den 7. August 2026, sendete er ein Foto von sich und seiner Frau vor der Kathedrale von Santiago de Compostela. In einem zusätzlichen Video-Clip berichtete der Astrophysiker, dass sie nach nun insgesamt 6 Jahren ihre Reise über mehrere Etappen von Köln nach Santiago beendet haben.

 

Am 3. Oktober 2025 sprachen wir im Planetarium in Stuttgart mit Heino Falcke über sein aktuelles Buch „Zwischen Urknall und Apokalypse: Die große Geschichte unseres Planeten“ [Anzeige]. Dabei kamen wir auch auf den Jakobsweg zu sprechen.

 

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Ein Beitrag geteilt von Heino Falcke (@hfalcke)

 

Heino Falcke berichtete im Oktober 2025 im PromisGlauben-Interview, dass er und seine Frau noch die letzte Etappe von ca. 16 Tagen am Jakobsweg vor sich hätten. Weiter erzählte er von seinen Erfahrungen und Routinen auf dem Jakobsweg. Das sei etwas „ganz anderes als an der Uni zu sein“. Man komme mit vielen Menschen ins Gespräch und teile seine Geschichten und begehe „geistliche Momente“ in Kirchen, die auf dem Weg liegen, schildert der Astrophysiker und lässt weiter wissen, dass er sich anfangs gegen die Idee seiner Frau, den Jakobsweg von Köln aus zu laufen, gesträubt habe, weil er im Urlaub eigentlich lieber am Strand liege. Während Corona hätten sie sich dann entschlossen, den Jakobsweg zu laufen. Dazu erklärt Falcke:

„Wir sind dann ein paar Etappen gegangen und irgendwie wurde es eine Art Sucht: ‚Ich will da hin kommen‘.“

Und weiter:

„Es ist ein Gottesdienst auf Füßen im Laufen.“

 

Anbei die Sequenz aus unserem Interview, in der Heino Falcke über seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg spricht:

siehe HIER