Ex-Profi-Bodybuilder Markus Rühl: „Ich bin ein sehr gläubiger Mensch“
Der ehemalige Profi-Bodybuilder des DBFV und der IFBB, Markus Rühl, der von 1997 bis 2010 als Bodybuilder aktiv war und als ‚The German Beast‘ bezeichnet wurde, sprach im Podcast ben_ungeskriptet aktuell darüber, was Glaube für ihn bedeutet.
In dem Podcast-Talk schildert Markus Rühl, dass er lange Zeit Probleme mit der Vorstellung vom lieben Gott hatte. Dabei lässt er durchblicken, dass er glaubte, Gott habe seine Gebete nicht erhört und ihm seinen Vater weggenommen. Irgendwann begann der heute 54-Jährige seine Einstellung zu hinterfragen. So habe er sich „immer erwischt, wenn es mir schlecht ging, dass ich dann halt auch schon mal, zu Gott gebet habe“. Auch als seine Tochter zur Welt kam, habe er zu Gott gebetet und um Schutz und Beistand gebeten, teilt Rühl zu seinem Umgang mit diesen existenziellen Erfahrungen mit und betont:
„Dann siehst du schon, dass du gläubig bist.“
Daraufhin stellt das ‚Mitglied der Hall of Fame des Deutschen Bodybuilding und Fitnessverband e.V.‘ die Frage, wann ein Mensch überhaupt gläubig sei und meint dazu, dass es zum einen „die ganz Gläubigen“ gebe. Daneben fänden aber „die meisten Menschen“ erst vertieft zum Glauben, „wenn sie in Situationen sind, wo sie Hilfe brauchen von oben, wo wir nicht in der Hand haben“, so Rühl. In genau solchen existenziellen Lebenssituationen merke der Mensch, ob er gläubig oder nicht gläubig sei. Zum seinem persönlichen Ergebnis der Auseinandersetzung mit diesen Lebensmomenten lässt der ehemalige Profi-Bodybuilder wissen:
„Ich bin ein sehr gläubiger Mensch.“
Das bedeute aber nicht, dass er dreimal im Monat in die Kirche gehe. Vielmehr sei der Glaube an Gott für ihn etwas sehr Persönliches, das in der Tiefe seines Seins verankert sei, schildert Rühl und merkt an, dass er sich eher schütze, wenn er der Gretchenfrage ausweiche.
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