Foto: Manfred Werner - Tsui, Barbara Wussow Wien2008, cropped, CC BY-SA 3.0

Die Schauspielerin Barbara Wussow spielt in der neuen Staffel der ARD-Serie „Um Himmels Willen“, die heute startet, mit. Über ihren Einstieg rund um „unglaublich stimmige Charaktere“ der Klosterschwestern in der Serie sprach sie mit domradio.de. Dabei bekannte sie sich als praktizierende Christin.

Als Kind habe sie selbst in Wien eine Klosterschule besucht, in der von den Klosterschwestern „Nächstenliebe nicht nur gepredigt, sondern vorgelebt“ worden sei und die heute auch ihre Tochter und ihr Sohn besuchen. Sie selbst sei dort „sehr glücklich“ gewesen und regte in dem Interview auch zum Nachdenken darüber an, dass es in der Kirche „durchaus super Priester, tolle Nonnen, unglaubliche Patres und Klöster, die Gutes tun“, gäbe. Weiter richtete sie den Blick auf „die vielen Christen auf der Welt, die in Ordnung sind, den Menschen helfen und Mitgefühl haben“.

Heute gehe sie in München sehr gerne in die Theatinerkirche und häufig zum Grab von Pater Rupert Mayer in die Bürgersaalkirche, um dort zu beten. Dazu sagte die 57-jährige:

„Es tut so gut, sich einfach hinzusetzen und dann leer zu werden im Kopf und voll in der Seele.“

Als Ausdruck ihres Glaubens trage sie „immer“ ein Kreuz um den Hals, dass sie einst von ihrer Mutter geschenkt bekam.

Zu ihrem persönlichen Glauben sagte Barabara Wussow im Domradio-Interview, dass sie sich in der Öffentlichkeit selbstverständlich dazu bekennt:

„Ich missioniere nicht, aber ich sage sehr wohl in Talkshows oder wenn mich jemand fragt: Ich bin ein gläubiger Christ, römisch-katholisch, und stehe dazu, gerade in diesen Zeiten, die ein bisschen schwieriger sind.“

 

Barbara Wussow bekennt sich in Interviews oder auch im Buch „Hinter den Kulissen ist Gott nicht tabu“ couragiert zu ihrem Glauben. Über die Bedeutung von Jesus für ihr Leben sagte sie einmal:

„Christus ist für mich die personifizierte Liebe.“

Und weiter:

„Durch ein gewisses Urvertrauen, aber auch durch jahrelange Glaubenserfahrung kann ich mich mit meinen Sorgen ihm [Christus] überlassen. Daraus erwächst eine innere Ruhe und Gelassenheit, die mich leichter leben lässt.“

Mehr über Aussagen von Barbara Wussow zu ihrem Glauben aus früheren Interviews gibt’s HIER

Quellen: domradio.de, livenet.ch, mehr-glauben-leben.com

 

Im Jahr 2008 sprach Barbara Wussow in einem beeindruckenden Interview mit Bruder Paulus Terwitte detailliert über ihren christlichen Glauben, der sie in Freude und Leid durchs Leben trägt. Das Video gibt es unter:

katholisch.de