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Barbara Salesch: „Die Bibel dient auch heute noch zur Werteorientierung“

Zu Beginn des neuen Jahres startete die Katholische Sonntagszeitung (Ausgabe 10./11. Januar / Nr.2) eine Umfrage, in der elf Prominente Auskunft darüber geben, wie die Bibel ihr Leben prägt. Eine der Befragten ist die Juristin und ehemalige Richterin Barbara Salesch, die als Hauptdarstellerin der TV-Gerichtsshow „Richterin Barbara Salesch“ große Bekanntheit erlangte.

Zur Bedeutung der Heiligen Schrift in ihrem Leben erklärt die Juristin:

„Die Bibel ist eines der wenigen Bücher, das ich immer wieder lese.“

In der Bibel gehe es zum Beispiel mit der Betonung von Mitgefühl und Verantwortung um „Prinzipien, die auch unser modernes Rechtssystem prägen. So erinnerten die biblischen Worte aus Micha 6,8 daran, „dass Gerechtigkeit vor allem auch eine Frage von Mitmenschlichkeit ist, um die man sich bemühen muss“, so die 75-Jährige.

In Micha 6,8 heißt es: ‚Es ist dir gesagt worden, Mensch, was gut ist / und was der HERR von dir erwartet: Nichts anderes als dies: Recht tun, Güte lieben / und achtsam mitgehen mit deinem Gott.’ 

Überdies betont Barbara Salesch, dass nahezu alle Propheten der Bibel darauf hinwiesen, sich für unterdrückte Menschen einzusetzen.

Ihr Statement resümierend erklärt die ehemalige Richterin:

„Die Bibel dient auch heute noch zur Werteorientierung.“

Werte wie Ehrlichkeit, Respekt und Nächstenliebe seien zeitlos gültig, fügt Salesch hinzu und plädiert dafür, dass Menschen sich wieder stärker an diesen Grundsätzen orientieren.

Quelle: Katholische Sonntagszeitung (Ausgabe 10./11. Januar / Nr.2)