Foto: Christian Weber, Bär Dorothee 2017 by Christian Weber, cropped, CC BY-SA 3.0

Die Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär, bringt zusammen mit der Konzeptkünstlerin, Mia Florentine Weiss, ein gemeinsames Projekt voran: „Installation Kreuzweg“ mit der dazugehörigen Plattform #LOVEUROPE. Im Interview mit n-tv sprach Dorothee Bär auch über das Kreuz und die Bedeutung des christlichen Glaubens für Europa.

Dazu äußerte die 40-jährige Politikerin, dass sie ihr Parteifreund Manfred Weber mit einer Rede beeindruckt habe, in der er zum Ausdruck brachte, wie groß Europa tatsächlich sei und die Anwesenden „quasi auf einen virtuellen Flug über Europa mitgenommen“ habe. In diesem Zusammenhang sagte sie weiter:

„Was schon auffällt ist, egal, wo man startet, egal, wo man entlangfliegt – man sieht immer Kirchtürme in Europa. Das heißt, dass der christliche Glaube eine große Rolle spielt, auch wenn er unterschiedlich gelebt oder interpretiert wird, aber er ist ein verbindendes Element.“

Dorothee Bär selbst ist gläubige Katholikin. Diesbezüglich betonte sie im Interview mit kreuz & quer – dem Magazin der Pfarreien im Seelsorgebereich Coburg Stadt und Land, dass Kirche für sie Gemeinschaft bedeutet und ihr das Gebet, auch gemeinsam über neue Medien, wichtig ist (wir berichteten). Der Glaube spielt ihrer Ansicht nach auch im Zeitalter der Digitalisierung uneingeschränkt eine wichtige Rolle. Dazu sagte sie:

„Das Bedürfnis nach Glauben wird es immer geben.“

Und weiter:

„Glauben meint die Kraft des Geistes und des Herzens jenseits des Faktischen.“

Quellen: n-tv.de, kreuz & quer – Magazin der Pfarreien im Seelsorgebereich Coburg Stadt und Land (6. Ausgabe März – Juni 2019), S. 4 f.