Foto: Christian Weber, Bär Dorothee 2017 by Christian Weber, cropped, CC BY-SA 3.0

Die Staatsministerin für Digitalisierung Dorothee Bär sprach im Interview mit der Augsburger Allgemeinen über die Herausforderungen der Digitalisierung. Dabei äußerte sie auch, dass sie die Anerkennung grundlegender Werte in diesem Prozess als Erfolgsweg ansieht.

Auf die Frage, ob das Achten auf ethische Fragen einen deutschen Standortvorteil darstelle, betonte die 41-jährige:

„Davon bin ich fest überzeugt. Digitalisierung ist ja nicht nur eine technische, sondern vor allem eine soziale Revolution.“

Ihre Meinung nach befinden wir uns „in einem Zeitalter der Exzesse“, das sich mit dem Beginn der Industrialisierung vergleichen lasse, „als Kinderarbeit stattfand, als es keine Fünf-Tage-Woche, keine Gewerkschaften, keine Arbeitnehmerrechte gab“.

Ihre Wertehaltung bezieht Dorothee Bär aus ihrem christlichen Glauben (wir berichteten), den sie vor kurzem als „verbindendes Element in Europa“ bezeichnete (wir berichteten).