Der serbische Fußball-Trainer Dragoslav Stepanović, der in den 90er Jahren mit Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen große Erfolge in der Fußball-Bundesliga feierte, machte sich mit seinem Kultspruch „Lebbe geht weider“ in Fußballkreisen unsterblich. Nun machte der 72-Jährige mit diesem Spruch auf die Osterbotschaft aufmerksam.

Seinen Kultspruch „Lebbe geht weider“ haute Stepi raus, als er sportlich im Tal der Tränen lag. Das war 1992, als sein Verein Eintracht Frankfurt die sicher geglaubte Meisterschaft der Fußball-Bundesliga in letzter Minute noch aus der Hand gab. Damit brachte er damals zum Ausdruck, dass sportlicher Misserfolg nicht das letzte Wort hat.

In einem besonderen Video mit dem Titel „Stepis Osterhoffnung“, das die Evangelische Kirche Hessen-Nassau aktuell veröffentlicht hat, überträgt Stepi seinen Kultspruch nun auf die österliche Hoffnung. Einleitend erklärt Stepanović:

„Lebbe geht weider – Das ist für mich Ostern!“

Im Anschluss referiert er über den Beginn der Auferstehungsgeschichte. Abschließend betont die Trainer-Legende:

„Ich sag‘ euch: Man ist voller Hoffnung, wenn man glauben kann: Lebbe geht weider.“

Wie EKHN-Sprecher Volker Rahn dem Evangelischen Pressedienst (epd) berichtete, erzählte Dragoslav Stepanović anschließend, dass er Ostern als „größten kirchlichen Feiertag“ zweimal feiere. Zuerst wie die evangelischen und katholischen Christen, dann vier Wochen später das serbisch-orthodoxe Fest.

Die gelungene Aktion, über die mit Stepi’s Kultspruch die beste Message der Welt transportiert wird, erreichte auch die weltliche Presse. In der BILD-Zeitung wurde Stepi am 30.03.21 als Gewinner des Tages gelistet. Die FAZ titelte „Stepis Osterhoffnung“ und Sport 1 berichtete mit der Schlagzeile „Ex-Coach sendet Oster-Botschaft“.

Quellen: ekhn.de, faz.net, sport1.de