Im Interview mit der Sportbild bezog der deutsche Fußball-Held Franz Beckenbauer aktuell auch Stellung zu den Grenzerfahrungen in seinem Leben, die er mit Verweis auf seinen Glauben reflektierte.

Auf die Frage nach dem Spiel seines Lebens antwortete der 73-jährige, dass das Spiel seine Lebens „sein Leben“ selbst sei, in dem es „ganz weit nach oben“ gegangen sei und „im nächsten Moment wieder bergab“. Dazu erklärte er:

„Der Herrgott lässt jedenfalls nicht zu, dass du übermütig wirst. Wenn du es trotzdem bist, setzt er dich eine Stufe herab.“

Auf die anschließende Frage, ob er selbst so verspürt habe, äußerte Beckenbauer, dass das in seinem Leben „schon einige Male“ der Fall gewesen sei.

Franz Beckenbauer ist gläubiger Katholik, wie er zuletzt in der Bild am Sonntag zu Ostern 2019 bekannte. Dazu sagte er:

„Ich bin Katholik. Das steht nicht nur in meinem Pass, ich lebe auch nach christlichen Werten. Dazu gehören selbstverständlich auch das Gebet und der Kirchenbesuch.“

Das Vater Unser bezeichnete er vor Jahren einmal als „das Gebet der Gebet“, das ihm Kraft und Stärke gebe und ihm bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben helfe. Hoffnung schöpft er wie viele andere Menschen auch durch den Glauben an ein leben nach dem Tod (wir berichteten).

Quellen: Sportbild Ausgabe 22, 2019; bild.de, promisglauben.de