Foto: Fritz_Wepper.jpg: Kindly granted by vau-ha derivative work: RanZag (talk), Fritz Wepper cropped, CC BY 2.0

Der Schauspieler Fritz Wepper (u.a. Um Himmels Willen, Derrick) sprach kürzlich im Interview mit der Augsburger Allgemeinen über seine Krebserkrankung. Im Umgang damit hilft ihm das Gebet.

Er bete „jeden Tag“, was ihm dabei helfe „im Hier und Jetzt zu sein“. Weiter habe ihm der Dialog mit Gott „über viele Probleme, Sorgen und ich weiß nicht sonst was getragen“. Dazu betont Wepper:

„Ich fühle mich im Glauben und beim Beten gut aufgehoben.“

Vor dem Tod habe er keine Angst, jedoch „eine Achtung davor, wie man stirbt“, so der 79-Jährige.

 

Dass das tägliche Gebet eine wichtige Rolle in seinem Leben spielt, erklärte Fritz Wepper bereits vor einem Jahr ebenfalls im Interview mit der Augsburger Allgemeinen. Damals berichtete er, dass er evangelisch getauft ist und das ihm neben dem Gebet auch die Zen-Meditation Kraft und Ruhe gibt. Die Meditation helfe ihm sehr, bei sich zu sein. Hinsichtlich der Bedeutung des Gebets in seinem Leben sagte der Schauspieler:

„Ich bete tatsächlich jeden Tag. Wenn ich privat in München an der Theatiner- oder der Asamkirche vorbeikomme, gehe ich auch oft rein und bete.“

Auf die Nachfrage, mit welchen Erwartungen sein Gebet verknüpft sei, antwortete Wepper:

„Ich glaube an Gott. Und gerade auch durch den Tod meiner Frau habe ich erfahren, dass der Satz ‚Vater unser im Himmel‘ schon eine besondere seelische Bedeutung hat, die einen tragen kann.“

 

Im Frühjahr 2017 erklärte Wepper im Interview mit Cornelia Wystrichowski im Anschluss an eine Herz-Operation, dass ihm die Beziehung zu Jesus Christus ihm grundsätzlich wichtig ist und auch während der Zeit im Krankenhaus eine Stütze war. Er glaube „an die Dreieinigkeit“, wobei ihm Jesus besonders nahe ist. Dazu betonte der Schauspieler:

„Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Jesus.“

Im Gebet wende er sich an Jesus, wobei er u.a. seinen Dank zum Ausdruck bringt. Zudem berichtete der Schauspieler, dass er regelmäßig auf den Friedhof gehe, um die Gräber seiner Familie zu besuchen. Zu seinem Glauben betonte er weiter:

„Ich sehe mich als einen Gläubigen im christlichen Abendland.“

Quellen: augsburger-allgemeine.de (1), augsburger-allgemeine.de (2), morgenpost.de, evangelisch.de, bild.de, weser-kurier.de