Die ÖVP-Politikerin Elisabeth Köstinger, die praktizierende Katholikin und Mitglied des österreichischen Parlaments ist, beschrieb in der Zeitung „Die Tagespost“, was der christliche Glaube für sie bedeutet und weshalb sie sich bei ihrer Angelobung am 23. Oktober „mit Überzeugung“ für den Zusatz „So wahr mir Gott helfe“ entschieden habe, obgleich das heute nicht mehr viele Politiker tun würden.

Dazu betonte die 39-jährige:

„Die religiöse Formel unterstreicht, dass die Demokratie von Werten lebt, die sie nicht selbst hervorbringen kann.“

Dadurch werde auch anerekannt, dass die staatliche Macht Grenzen hat. Weiter brachte sie zum Ausdruck, dass ein Verständnis im Sinne einer Verantwortung vor Gott vor totalitären Systemen schützen würde. Dazu sagte sie:

„Transzendenz ist der beste Schutz gegen Ideologien und autoritäre Herrschaft.“

Die Dimension Gott bringt Elisabeth Köstinger auch ins Parlament ein, indem sie das parlamentarische Gebetsfrühstückmitorganisiert, wo Abgeordnete sich zum Morgengebet mit Bibelgespräch und Frühstück zusammenfinden.

Zu ihrem persönlichen Glauben beschrieb sie, dass der christliche Glaube für sie mehr als Tradition oder Kultur sei. Dazu erklärte sie:

„Er [Der christliche Glaube] hat auch heute große Bedeutung für mein persönliches Leben und meine Politik.“

Und weiter:

„Es geht um eine persönliche Beziehung mit meinem Schöpfer, der mich mit Seiner individuellen Pädagogik begleitet.“

Die Beziehung zu Gott beeinflusse auch ihr Tun als Politikerin, was Elisabeth Köstinger u.a. wie folgt beschrieb:

„Für mich ist der Glaube ein Kompass in Richtung Mensch.“

Ihr ausführliches Statement gibt es unter

die-tagespost.de