Stefanie Giesinger ist als lebenslustiges und ausgesprochen freundliches Model über die Grenzen von Deutschland hinaus bekannt. Dabei ist Stefanie Giesinger allzu oft wohl eher zum Weinen zumute. Denn die Gewinnerin von Heidi Klums Castingshow „Germany’s next Topmodel“ 2014 leidet an dem angeborenen Kartagener-Syndrom: Das heißt, dass ihre Organe im Körper seitenverkehrt angelegt sind. Damit verbunden sind starke Schmerzen – beinahe täglich. Hinzu kommen immer wieder Aufenthalte im Krankenhaus, mehrmals im Jahr.

Aktuell ist sie wieder im Krankenhaus. Nach einer Nacht voller Schmerzen wurde die 21-Jährige eingeliefert. Mehr dazu unter  mz-web.de, news.de, web.de

In einem aktuellen Interview mit Stylebook.de erklärt Stefanie Giesinger, dass sie nicht nur gelernt hat mit ihrer Krankheit und den Schmerzen zu leben, sondern, dass sie sogar dankbar dafür ist. Wörtlich sagt sie:

„Ich bin damit gesegnet, dass ich ein positiver Mensch bin. Ich bin sogar fast glücklich, dass ich meine Krankheit habe, denn dadurch schätze ich mein Leben sehr und jeden Moment, in dem ich keine Schmerzen habe. Ich bin so glücklich, dass ich gerade hier sein darf und dass es mir gut geht. Ich finde es einfach toll, dass ich alles dadurch noch mehr Wert schätzen kann, jede einzelne Sekunde meines Lebens.“

Quelle: stylebook.de

In der neunten Staffel von „GNTM“ wurde Stefanie Giesinger im Jahr 2014 zu Deutschlands neuem Topmodel. Damals wurde bereits bekannt, dass sie an dem seltenen Kartagener-Syndrom leidet. Schon damals bekannte sich Stefanie Giesinger zu ihrem Glauben an Gott und sagte u. a. :

„Ich freue mich über alles, was mir im Leben widerfährt. Ich bin ein gläubiger Mensch und glaube an Gott.“

„Ich bin ein sehr gläubiger Mensch. Was wären wir ohne einen Glauben, der uns Halt gibt?“

„Gott ist für mich die Zuflucht, wenn es mir schlecht geht und wenn ich Hoffnung brauche. Ich brauche Gott aber nicht nur in schlechten Zeiten.“

„Für jeden Moment im Leben bin ich Gott dankbar; dafür, dass mir so viel Glück widerfährt im Leben.“

„Meine Krankheit sehe ich als Geschenk, weil ich ohne sie das Leben nicht so schätzen würde.“

Quellen: bild.de, livenet.de, kath.net