Foto: Evang.-Luth. Kirche in Bayern, PR-Bild Bedford-Strohm, als gemeinfrei gekennzeichnet

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) Heinrich Bedford-Strohm schrieb in einem Gastkommentar in der Rubrik „Gott und die Welt“ im Münchner Merkur, dass Frömmigkeit ein Zukunftsmodell sei und das, obwohl einer aktuellen Studie der Uni Freiburg zufolge das Christentum in Deutschland in etwa 40 Jahren nur noch halb so viel Mitglieder wie heute haben werde.

In diesem Zusammenhang betonte Bedford-Strohm frohen Mutes:

„Die Botschaft des christlichen Glaubens ist richtig stark. Es ist die größte Hoffnungsbotschaft, die die Welt je gesehen hat. Denn sie sagt: Diese Welt und jeder und jede von uns geht nicht auf ein dunkles Loch zu, sondern auf einen neuen Himmel und eine neue Erde, in dem alle Tränen abgewischt sind.“

Weiter betonte er, dass die Orientierung, die der christliche Glaube gebe, von höchster Lebensrelevanz sei, was er darin bestätigt sieht, dass die Glücksratgeber „erstaunlicherweise genau die Themen ins Zentrum [stellen], die auch in der Bibel zentral sind“, so der 59-jährige. Dabei betonte er insbesondere den Wert von Dankbarkeit und Vergebung für die menschliche Seele.

Quelle: merkur.de